Apfelkuchen vom Blech mit Rührteig

Dicht belegter Apfelkuchen vom Blech: Rührteig, dünne Apfelspalten, Zimt und Aprikosenglasur.

Butter und Zucker werden hell aufgeschlagen, die Äpfel dünn geschnitten und überlappend aufgelegt. Die Stäbchenprobe zwischen den Früchten verhindert eine feuchte Mitte.

Apfelkuchen vom Blech mit Rührteig fertig angerichtet
Bild KI-generiert
Gesamtzeit
2 h 5 min
Schwierigkeit
Einfach
ZeitplanIn 2 h 5 min auf dem Tisch
Vorbereiten
25 min
Ruhen
1 h
Kochen
40 min

Zutaten

Personen

Ergibt 20 Stücke · Pro Person: 1 Stück Apfelkuchen

So gelingt das Rezept

Für 20 Personen bereitest du insgesamt 20 Stücke zu. Pro Person: 1 Stück Apfelkuchen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. 1

    Ofen vorheizen und Universalblech auslegen

    Den Rost auf der mittleren Schiene einschieben. Den Backofen bei Ober-/Unterhitze auf 180 °C einstellen; bei Umluft genügen 160 °C. Backpapier auf dem tiefen 30 × 40-cm-Blech befestigen und bis an den erhöhten Rand führen. Die Zutaten abwiegen und bereitstellen, damit der Rührteig anschließend ohne Pause verarbeitet werden kann.

  2. 2

    Äpfel schälen und in Spalten schneiden

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Äpfel schälen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen. Jedes Viertel in etwa 5 mm dünne Spalten schneiden. Die Spalten direkt mit Zitronensaft und Zimt mischen und bis zum Belegen beiseitestellen.

    Notiz

    Dünne Spalten garen gleichmäßiger und lassen sich dichter auf dem Teig verteilen.

  3. 3

    Butter, Zucker und Vanillezucker cremig schlagen

    Zutaten für diesen Schritt

    Die zimmerwarme Butter mit Zucker und Vanillezucker 4 Minuten auf mittlerer bis hoher Stufe schlagen. Zwischendurch den Schüsselrand abstreifen. Fertig ist die Masse, wenn sie deutlich heller, luftig und ohne sichtbare Butterstücke ist.

    Notiz

    Die Butter sollte weich sein, aber nicht flüssig.

  4. 4

    Eier einzeln unterrühren

    Zutaten für diesen Schritt

    Die Eier einzeln einarbeiten. Jedes Ei zunächst auf niedriger Stufe einrühren und erst das nächste zugeben, wenn keine flüssigen Schlieren mehr sichtbar sind. Beginnt die Masse körnig zu werden, nicht länger aufschlagen; direkt mit dem nächsten Schritt fortfahren.

    Notiz

    Zimmerwarme Eier verbinden sich am zuverlässigsten mit der Buttermasse.

  5. 5

    Rührteig mit Mehl und Milch vollenden

    Zutaten für diesen Schritt

    Weizenmehl, Backpulver und Salz gleichmäßig mischen. Ein Drittel davon kurz unter die Butter-Ei-Masse rühren, dann die Hälfte der Milch. Diese Folge wiederholen und mit dem übrigen Mehl abschließen. Auf niedriger Stufe nur bis zu einem homogenen Teig arbeiten; sofort stoppen, sobald der letzte trockene Mehlrest eingearbeitet ist.

  6. 6

    Teig gleichmäßig aufs Blech streichen

    Den Teig auf dem vorbereiteten Blech verteilen und mit einem Teigschaber gleichmäßig bis in die Ecken streichen. Die Schicht soll überall annähernd gleich dick sein; größere Vertiefungen glattziehen.

    Notiz

    Der Teig ist eher dick und lässt sich mit einem Teigschaber leichter verteilen.

  7. 7

    Äpfel auflegen und mit braunem Zucker bestreuen

    Zutaten für diesen Schritt

    Verteile die vorbereiteten Apfelspalten dicht und leicht überlappend auf dem Teig und drücke sie nur sanft an. Streue den braunen Zucker gleichmäßig darüber, damit die Oberfläche beim Backen etwas karamellisiert. Belege das Blech möglichst gleichmäßig, damit der Kuchen überall saftig bleibt.

    Notiz

    Je dichter die Äpfel liegen, desto saftiger wirkt der fertige Kuchen.

  8. 8

    Apfelkuchen backen

    Den Kuchen auf mittlerer Schiene backen. Nach 35 Minuten erstmals prüfen: Der Rand soll goldbraun sein und ein Holzstäbchen muss zwischen den Apfelspalten ohne rohen Teig herauskommen. Falls nötig bis zu 5 Minuten weiterbacken. Bräunt die Oberfläche vorher stark, locker mit Backpapier abdecken. Anschließend 10 Minuten auf dem Blech stehen lassen.

    Notiz

    Sehr saftige Äpfel können die Backzeit um etwa 5 Minuten verlängern.

  9. 9

    Aprikosenglasur erwärmen

    Zutaten für diesen Schritt

    Aprikosenkonfitüre und Wasser bei kleiner Hitze unter Rühren erwärmen, bis die Mischung glatt und dünn streichfähig ist. Enthält die Konfitüre noch grobe Stücke, die warme Glasur durch ein feines Sieb streichen.

    Notiz

    Für diesen Kuchen reicht eine dünne Glasurschicht völlig aus.

  10. 10

    Kuchen glasieren und abkühlen lassen

    Bestreiche den noch leicht warmen Kuchen dünn und gleichmäßig mit der Aprikosenglasur. Lasse ihn danach mindestens 45 Minuten auskühlen, damit die Oberfläche anzieht und sich der Blechkuchen später sauber schneiden lässt.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Berechnungsgrundlage pro Person: 1 Stück Apfelkuchen. Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (20 Stücke).

Kalorien

283.2 kcal

pro Person

5664.1 kcal

gesamtes Rezept (20 Stücke)

Kohlenhydrate

39.9 g

pro Person

798.3 g

gesamtes Rezept (20 Stücke)

Protein

3.94 g

pro Person

78.7 g

gesamtes Rezept (20 Stücke)

Fett

11.8 g

pro Person

235.7 g

gesamtes Rezept (20 Stücke)

Ballaststoffe

2.43 g

pro Person

48.6 g

gesamtes Rezept (20 Stücke)

Zucker

24.4 g

pro Person

487.7 g

gesamtes Rezept (20 Stücke)

Salz

0.39 g

pro Person

7.8 g

gesamtes Rezept (20 Stücke)

Anmerkung

Die Teigmenge benötigt ungefähr 1.200 cm² Backfläche mit erhöhtem Rand; das entspricht typischerweise 30 × 40 cm. Säuerliche, backfeste Äpfel ergeben einen klaren Fruchtgeschmack und behalten beim Backen Struktur. Sammelt sich nach dem Würzen viel Saft, die Spalten kurz abtropfen lassen. Butter, Eier und Milch müssen vor dem Rühren zimmerwarm sein. Nach dem Erkalten abdecken und bis zum folgenden Tag an einem höchstens 20 °C warmen Ort aufbewahren. Für längere Lagerung in einen Kühlschrank mit maximal 5 °C stellen und bis zum Ende des dritten Tages verbrauchen.

Mehr zum Rezept

Variationen: Für mehr Crunch gehackte Mandeln über den Belag streuen oder den Kuchen mit Streuseln ergänzen. Wer es frischer mag, kann etwas Zitronenabrieb in den Teig geben. Aufbewahrung: Gut abgedeckt bleibt der Kuchen saftig; im Kühlschrank hält er länger, sollte aber vor dem Servieren temperieren. Einfrieren: In Stücke schneiden, gut verpacken und bei Bedarf langsam auftauen lassen.

Häufige Fragen

Am besten passen säuerliche, backfeste Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn. Sie bringen Frische in den Kuchen und behalten beim Backen noch etwas Struktur.

Die Menge passt zu einem tiefen Blech mit ungefähr 30 × 40 cm Innenmaß. Bei weniger Fläche wird die Teigschicht höher; dann erst nach verlängerter Backzeit anhand der Stäbchenprobe entscheiden.

Häufig sind ein kleineres Blech, zu dicke Apfelspalten oder zu kurze Backzeit die Ursache. Achte auf dünne Spalten und prüfe den Teig am Ende mit der Stäbchenprobe an einer Stelle ohne viel Frucht.

Du kannst ihn einen Tag vor dem Servieren zubereiten. Erst vollständig erkalten lassen, anschließend dicht abdecken und entsprechend der angegebenen Temperatur lagern. So bleibt die Glasur unbeschädigt und der Anschnitt sauber.

Die Aprikosenglasur gibt dem Blechkuchen Glanz, hält die Apfeloberfläche saftiger und schützt die Früchte vor dem Austrocknen. Sie wird dünn aufgetragen und soll den Apfelgeschmack nicht überdecken.

Nach dem Erkalten dicht abdecken. Bis zum folgenden Tag darf der Kuchen an einem Ort mit maximal 20 °C stehen. Für längere Aufbewahrung in den Kühlschrank stellen; dort höchstens 5 °C einhalten und bis zum Ende des dritten Tages aufbrauchen.

Ja. Die Stücke einzeln verpacken und möglichst früh einfrieren. Für gute Qualität innerhalb von drei Monaten auftauen; dafür die Verpackung öffnen und die Portionen bei Raumtemperatur stehen lassen.

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Mara K.

★★★★★ 5.0/5

Der Rührteig war bei mir fluffiger als erwartet, die Apfelstücke sind oben schön saftig geblieben