Apfelkompott mit Zimt – stückig aus dem Topf
Stückiges Apfelkompott mit Zimt, wenig Flüssigkeit und klarem Garpunkt: weich, fruchtig, löffelbar und nicht wässrig.
Säuerliche Äpfel, gleichmäßige Würfel und sanfte Hitze sorgen für Kompott mit Biss. Ein kleiner Teil der Stücke zerfällt und bindet den Saft, während der Rest sichtbar weich bleibt.

Zutaten
Für das Apfelkompott
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Äpfel vorbereiten
- 1
Äpfel schälen, entkernen und gleichmäßig würfeln
Zutaten für diesen Schritt
Zuerst die Äpfel schälen. Die Früchte vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden und braune Druckstellen großzügig entfernen. Das Fruchtfleisch in möglichst gleichmäßige, etwa 2 cm große Würfel schneiden und direkt in einen mittelgroßen Topf geben.
Notiz
Dieses Rezept rechnet mit geschälten Äpfeln, damit das Kompott zart wird und die Stücke gleichmäßig garen.
- 2
Apfelstücke mit Zitronensaft frisch halten
Zutaten für diesen Schritt
Den Zitronensaft über die Apfelwürfel geben und die Stücke locker wenden, bis sie leicht benetzt sind. So bräunen sie weniger stark und bekommen eine frische Säurenote. Danach ohne lange Standzeit weiterarbeiten.
Abschnitt
Kompott kochen und Konsistenz steuern
- 3
Apfelsaft, Zucker und Zimt zugeben
Zutaten für diesen Schritt
Apfelsaft, Zucker, Zimtstange und gemahlenen Zimt zu den Apfelwürfeln in den Topf geben und behutsam mischen. Bei mittlerer Hitze erwärmen, bis am Rand kleine Bläschen aufsteigen. Starkes Aufkochen vermeiden, damit die Würfel ihre Form behalten.
- 4
Sanft garen, bis die Stücke weich und sichtbar bleiben
Den Deckel halb auflegen und das Apfelkompott etwa 10 Minuten leise köcheln lassen. Zwischendurch nur vorsichtig rühren, am besten vom Topfrand zur Mitte schieben. Fertig ist es, wenn ein Messer ohne Druck in ein Stück gleitet, die meisten Würfel aber noch erkennbar sind und nur einzelne Kanten die Flüssigkeit binden.
Notiz
Wirkt die Mitte der Stücke noch hart, kurz weitergaren. Zerfallen fast alle Würfel, war die Hitze zu hoch oder es wurde zu lange gekocht.
- 5
Konsistenz korrigieren und Zimtstange entfernen
Zutaten für diesen Schritt
Die Zimtstange herausnehmen. Ist das Kompott zu flüssig, offen kurz weiterköcheln lassen und nur behutsam rühren, damit die Stücke erhalten bleiben. Ist es zu fest, bei Bedarf das heiße Wasser portionsweise einrühren. Fertig ist die Konsistenz, wenn die Apfelstücke glänzend umhüllt sind, aber nicht in Flüssigkeit schwimmen.
Notiz
Beim Abkühlen dickt das Kompott noch leicht nach.
- 6
Kurz ziehen lassen und warm oder kalt servieren
Zutaten für diesen Schritt
Das Apfelkompott vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen, damit Fruchtsäure, Süße und Zimt runder schmecken. Warm passt es zu Pfannkuchen, Milchreis oder Kaiserschmarrn. Kalt schmeckt es zu Joghurt, Porridge oder als schlichtes Dessert.
Notiz
Für kaltes Servieren das Kompott nicht zu stark einkochen, weil es beim Abkühlen fester wird.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
148.3 kcal
pro Portion
593.1 kcal
gesamt aktuell (4 Portionen)
Kohlenhydrate
38.7 g
pro Portion
155 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Protein
0.658 g
pro Portion
2.63 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Fett
0.441 g
pro Portion
1.76 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Ballaststoffe
5.03 g
pro Portion
20.1 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Zucker
31.2 g
pro Portion
125 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Salz
0 g
pro Portion
0 g
gesamt aktuell (4 Portionen)
Anmerkung
Für stückiges Apfelkompott eignen sich feste, säuerlich-aromatische Sorten besonders gut. Sehr mürbe Früchte zerfallen schneller, sehr feste brauchen etwas länger. Das Kompott nicht pürieren: Die Stücke sollen weich und noch deutlich erkennbar bleiben. Reste zügig abkühlen und spätestens zwei Stunden nach dem Kochen verschlossen in den Kühlschrank stellen, dessen Temperatur 5 °C nicht überschreiten darf. Spätestens am dritten Tag verzehren.
FAQ
Häufige Fragen
Gut funktionieren feste, säuerlich-aromatische Äpfel, besonders Boskoop und Elstar; auch Jonagold oder Braeburn sind geeignet. Sie werden weich, ohne bei kurzer Garzeit vollständig zu zerfallen.
Meist steckt zu viel Flüssigkeit, zu starkes Kochen oder sehr frühes Rühren dahinter. Koche das Kompott am Ende ohne Deckel kurz ein und rühre nur sanft, damit ein Teil der Äpfel bindet.
Ein Messer soll leicht in ein Apfelstück gleiten. Gleichzeitig sollten die meisten Würfel noch sichtbar sein, während nur einzelne Kanten zerfallen und den Saft leicht binden.
Apfelkompott bleibt stückig und wird nur so lange gegart, bis die Würfel weich sind. Apfelmus wird stärker zerkocht oder püriert und hat eine glatte, gleichmäßige Textur.
Ja, vollständig abgekühltes Apfelkompott lässt sich gut einfrieren. Am besten portionsweise in geeignete Behälter füllen, etwas Platz zum Ausdehnen lassen und langsam im Kühlschrank auftauen.
Das Kompott nach dem Kochen zügig abkühlen und spätestens nach zwei Stunden in einen sauberen, gut verschlossenen Behälter geben. Die Kühlschranktemperatur darf 5 °C nicht überschreiten. Spätestens am dritten Tag verbrauchen und für jede Entnahme frisches Besteck benutzen.
Das geht, wenn die Äpfel genug eigene Süße haben. Wähle eher süß-säuerliche Sorten und probiere erst nach dem Garen, weil Säure und Zimt warm kräftiger wirken können.