Plany Rezeptdruck
Apfelkompott mit Zimt – stückig aus dem Topf
Säuerliche Äpfel, gleichmäßige Würfel und sanfte Hitze sorgen für Kompott mit Biss. Ein kleiner Teil der Stücke zerfällt und bindet den Saft, während der Rest sichtbar weich bleibt.

Nährwerte
Richtwerte pro Portion und für das gesamte Rezept.
Zutatenübersicht
Für 4 Portionen.
Für das Apfelkompott
- 900 g säuerlich-aromatische Äpfel, zum Beispiel Boskoop, Elstar, Jonagold oder Braeburn; ungeschält gewogen
- 15 ml Zitronensaft aus Direktsaft, schützt die Apfelstücke vor zu starker Bräunung und bringt Frische
- 100 ml naturtrüber Apfelsaft, für milde Fruchtigkeit und kontrollierte Flüssigkeit
- 30 g weißer Haushaltszucker, bei sehr süßen Äpfeln etwas zurückhaltend dosieren, bei sehr säuerlichen Äpfeln nach dem Kochen abschmecken
- 1 Stück Zimtstange, für eine warme, runde Zimtnote
- 1 g gemahlener Ceylon-Zimt, sparsam eingesetzt, damit der Apfelgeschmack im Vordergrund bleibt
Zubereitung
6 Schritte, mit den passenden Zutaten direkt im Ablauf.
Äpfel vorbereiten
Äpfel schälen, entkernen und gleichmäßig würfeln
Zutaten: 900 g säuerlich-aromatische Äpfel
Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Braune Druckstellen großzügig wegschneiden, weil sie beim Garen schnell mehlig schmecken. Das Fruchtfleisch in möglichst gleichmäßige Würfel schneiden und direkt in einen mittelgroßen Topf geben.
Notiz: Dieses Rezept rechnet mit geschälten Äpfeln, damit das Kompott zart wird und die Stücke gleichmäßig garen.
Apfelstücke mit Zitronensaft frisch halten
Zutaten: 15 ml Zitronensaft aus Direktsaft
Den Zitronensaft über die Apfelwürfel geben und die Stücke locker wenden, bis sie leicht benetzt sind. So bräunen sie weniger stark und bekommen eine frische Säurenote. Danach ohne lange Standzeit weiterarbeiten.
Notiz: Der Zitronensaft soll die Apfelstücke frisch halten, aber nicht dominant sauer schmecken.
Kompott kochen und Konsistenz steuern
Apfelsaft, Zucker und Zimt zugeben
Zutaten: 100 ml naturtrüber Apfelsaft · 30 g weißer Haushaltszucker · 1 Stück Zimtstange · 1 g gemahlener Ceylon-Zimt
Apfelsaft, Zucker, Zimtstange und gemahlenen Zimt zu den Apfelwürfeln in den Topf geben und behutsam mischen. Bei mittlerer Hitze erwärmen, bis am Rand kleine Bläschen aufsteigen. Starkes Aufkochen vermeiden, damit die Würfel ihre Form behalten.
Notiz: Die Zimtstange aromatisiert sanft, der gemahlene Zimt verteilt die warme Note direkt im Kompott.
Sanft garen, bis die Stücke weich und sichtbar bleiben
Den Deckel halb auflegen und das Apfelkompott etwa 10 Minuten leise köcheln lassen. Zwischendurch nur vorsichtig rühren, am besten vom Topfrand zur Mitte schieben. Fertig ist es, wenn ein Messer ohne Druck in ein Stück gleitet, die meisten Würfel aber noch erkennbar sind und nur einzelne Kanten die Flüssigkeit binden.
Notiz: Wirkt die Mitte der Stücke noch hart, kurz weitergaren. Zerfallen fast alle Würfel, war die Hitze zu hoch oder es wurde zu lange gekocht.
Konsistenz korrigieren und Zimtstange entfernen
Zutaten: 4 Portionen gekochtes Apfelkompott mit Zimtstange
Die Zimtstange herausnehmen. Ist das Kompott zu flüssig, offen höchstens 2 Minuten weiterköcheln lassen und kaum rühren, damit die Stücke erhalten bleiben. Ist es zu fest, schluckweise heißes Wasser einrühren, bis die Apfelstücke glänzend umhüllt sind, aber nicht in Flüssigkeit schwimmen.
Notiz: Heißes Wasser zur Korrektur wird nur bei Bedarf eingesetzt und steht deshalb nicht in der Einkaufsliste. Beim Abkühlen dickt das Kompott zusätzlich leicht nach.
Kurz ziehen lassen und warm oder kalt servieren
Zutaten: 4 Portionen fertiges Apfelkompott
Das Apfelkompott vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen, damit Fruchtsäure, Süße und Zimt runder schmecken. Warm passt es zu Pfannkuchen, Milchreis oder Kaiserschmarrn. Kalt schmeckt es zu Joghurt, Porridge oder als schlichtes Dessert.
Notiz: Für kaltes Servieren das Kompott nicht zu stark einkochen, weil es beim Abkühlen fester wird.
Rezeptnotiz
Für stückiges Apfelkompott eignen sich säuerlich-aromatische Sorten wie Boskoop, Elstar, Jonagold oder Braeburn besonders gut. Sehr mürbe Äpfel zerfallen schneller, sehr feste Sorten brauchen eventuell wenige Minuten länger. Das Kompott wird nicht püriert: Es soll weich, saftig und sichtbar stückig bleiben.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Welche Äpfel eignen sich am besten für Apfelkompott?
Säuerlich-aromatische Sorten wie Boskoop, Elstar, Jonagold oder Braeburn sind ideal. Sie bringen Frische mit, werden weich und behalten bei kurzer Garzeit noch sichtbare Stücke.
Warum wird mein Apfelkompott zu wässrig?
Meist steckt zu viel Flüssigkeit, zu starkes Kochen oder sehr frühes Rühren dahinter. Koche das Kompott am Ende ohne Deckel kurz ein und rühre nur sanft, damit ein Teil der Äpfel bindet.
Woran erkenne ich, dass Apfelkompott fertig ist?
Ein Messer soll leicht in ein Apfelstück gleiten. Gleichzeitig sollten die meisten Würfel noch sichtbar sein, während nur einzelne Kanten zerfallen und den Saft leicht binden.
Was ist der Unterschied zwischen Apfelkompott und Apfelmus?
Apfelkompott bleibt stückig und wird nur so lange gegart, bis die Würfel weich sind. Apfelmus wird stärker zerkocht oder püriert und hat eine glatte, gleichmäßige Textur.
Kann ich Apfelkompott einfrieren?
Ja, vollständig abgekühltes Apfelkompott lässt sich gut einfrieren. Am besten portionsweise in geeignete Behälter füllen, etwas Platz zum Ausdehnen lassen und langsam im Kühlschrank auftauen.
Wie lange hält sich selbst gemachtes Apfelkompott im Kühlschrank?
In einem sauberen, gut verschlossenen Behälter hält es sich im Kühlschrank etwa drei Tage. Immer mit einem sauberen Löffel entnehmen und bei ungewöhnlichem Geruch entsorgen.
Kann ich das Apfelkompott ohne zusätzlichen Zucker kochen?
Das geht, wenn die Äpfel genug eigene Süße haben. Wähle eher süß-säuerliche Sorten und probiere erst nach dem Garen, weil Säure und Zimt warm kräftiger wirken können.