Windbeuteltorte mit Mandarinen nach Landfrauen-Art
Klassische Windbeuteltorte nach Landfrauen-Art mit luftigem Biskuitboden, Sahne-Schmand-Creme, Mini-Windbeuteln und Mandarinen.
Diese Windbeuteltorte nach Landfrauen-Art ist eine klassische Festtagstorte mit lockerem Biskuitboden, cremiger Sahne-Schmand-Füllung, Mini-Windbeuteln und fruchtigen Mandarinen. Der Boden wird in einer Springform mit 26 cm Durchmesser gebacken, anschließend mit Aprikosenkonfitüre bestrichen und mit Creme, Windbeuteln und Mandarinen geschichtet. Ein klarer Tortenguss aus dem aufgefangenen Mandarinensaft sorgt für eine schöne Oberfläche und saubere Stücke. Besonders praktisch: Die Torte lässt sich sehr gut einige Stunden vorher oder schon am Vortag vorbereiten.

Nährwerte
Kalorien
383.3 kcal
pro Portion
4599.6 kcal
gesamt aktuell (12 Portionen)
Kohlenhydrate
45.7 g
pro Portion
548.3 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Protein
5.6 g
pro Portion
67.2 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Fett
19.6 g
pro Portion
235.1 g
gesamt aktuell (12 Portionen)
Zutaten
Biskuitboden
Creme & Belag
Guss
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Vorbereiten
- 1
Form vorbereiten und Mandarinen abtropfen lassen
Zutaten für diesen Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen; den Rand nicht fetten, damit der Biskuit beim Backen gut hochgehen kann. Die Mandarinen in ein Sieb geben, gut abtropfen lassen und dabei 250 ml Saft auffangen. Den Saft für den Guss beiseitestellen.
Notiz
Wenn weniger als 250 ml Saft vorhanden sind, später einfach mit etwas Wasser auffüllen.
Abschnitt
Biskuitboden backen
- 2
Eiermasse luftig aufschlagen
Zutaten für diesen Schritt
Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz 5 bis 7 Minuten mit dem Handmixer aufschlagen, bis die Masse hell, dicklich und deutlich mehr Volumen hat.
- 3
Mehlmischung unterheben
Zutaten für diesen Schritt
Weizenmehl, Speisestärke und Backpulver mischen und über die Eiermasse sieben. Alles mit einem Teigschaber nur so lange locker unterheben, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. Zum Schluss das Wasser kurz und vorsichtig unterziehen. Nicht kräftig rühren, sonst verliert der Teig Volumen.
- 4
Biskuit backen und auskühlen lassen
Zutaten für diesen Schritt
Den Teig sofort in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen. Auf mittlerer Schiene 18 bis 22 Minuten backen, bis der Boden goldgelb ist und auf leichten Fingerdruck elastisch zurückfedert. In den ersten 15 Minuten die Ofentür nicht öffnen. Den Biskuit herausnehmen, kurz in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig vom Rand lösen, auf ein Gitter stürzen, das Backpapier abziehen und vollständig auskühlen lassen.
Notiz
Der Boden sollte vor dem Füllen komplett kalt sein.
Abschnitt
Creme und Torte aufbauen
- 5
Sahne-Schmand-Creme zubereiten
Zutaten für diesen Schritt
Die gut gekühlte Schlagsahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. In einer zweiten Schüssel Schmand mit Zucker glatt rühren. Die geschlagene Sahne in 2 Portionen vorsichtig unter den Schmand heben, bis eine glatte, stabile und gut streichfähige Creme entsteht.
Notiz
Wirkt die Creme noch weich, 10 Minuten kalt stellen.
- 6
Boden aprikotieren und Ring anlegen
Zutaten für diesen Schritt
Den ausgekühlten Biskuit auf eine Tortenplatte setzen und den gereinigten Springformrand oder einen Tortenring eng darumlegen. Die Aprikosenkonfitüre leicht erwärmen, glatt rühren und den Boden dünn damit bestreichen. Das schützt vor Durchweichen und gibt später einen sauberen Anschnitt.
- 7
Windbeutel einschichten und mit Mandarinen belegen
Zutaten für diesen Schritt
Etwas mehr als die Hälfte der Creme auf dem Boden verteilen. Die Mini-Windbeutel dicht an dicht daraufsetzen. Die übrige Creme darüber und dazwischen verstreichen, sodass die Windbeutel leicht eingebettet sind und eine möglichst ebene Oberfläche entsteht. Die gut abgetropften Mandarinen gleichmäßig darauf verteilen.
Notiz
Die Mini-Windbeutel dürfen noch leicht angekühlt sein, dann bleiben sie formstabil.
- 8
Mandarinenguss kochen
Zutaten für diesen Schritt
Tortenguss und Zucker in einem kleinen Topf mischen. Zuerst den aufgefangenen Mandarinensaft, dann das Wasser glatt einrühren. Alles unter Rühren aufkochen, bis der Guss klar wird und leicht bindet. Den Guss 30 bis 60 Sekunden abkühlen lassen, damit er nicht sofort in die Creme einsinkt.
Notiz
Den Guss nicht lange stehen lassen, sonst geliert er bereits im Topf.
- 9
Guss verteilen und Torte kühlen
Zutaten für diesen Schritt
Den Guss von der Mitte aus löffelweise über die Mandarinen geben und vorsichtig bis zum Rand verteilen. Die Torte mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen. Vor dem Servieren mit einem Messer einmal am Rand entlangfahren und den Ring lösen.
Notiz
Gut durchgekühlt schneidet sich die Torte deutlich sauberer.
Anmerkung
Für besonders saubere Stücke die Torte mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, kühlen. Den Ring erst lösen, wenn der Guss vollständig angezogen hat. Falls aus den Dosenmandarinen weniger als 250 ml Saft zusammenkommen, einfach mit etwas Wasser auffüllen. Ein Tortenring erleichtert den glatten Aufbau zusätzlich.
Mehr zum Rezept
Variationen: Statt Mandarinen eignen sich Pfirsiche oder Beeren; die Flüssigkeitsmenge für den Guss unverändert beibehalten. Der Boden kann am Vortag gebacken werden, die Fertigstellung am nächsten Tag spart Stress.
FAQ
Häufige Fragen
Ja, das ist sogar ideal. Über Nacht wird die Torte schön stabil, der Guss zieht vollständig an und die Stücke lassen sich am nächsten Tag besonders sauber schneiden.
Nein. Es reicht, wenn sie beim Aufbau nur leicht angetaut sind. So lassen sie sich besser setzen und behalten ihre Form in der Creme.
Wichtig sind gut gekühlte Zutaten und wirklich steif geschlagene Sahne. Wenn die Creme nach dem Unterheben noch weich wirkt, stelle sie vor dem Schichten 10 bis 15 Minuten in den Kühlschrank und arbeite mit Ring weiter.
Dann einfach die fehlende Menge mit Wasser auffüllen. Der Guss gelingt trotzdem, schmeckt nur etwas milder nach Mandarine.
Gut abgedeckt hält sie sich etwa 1 bis 2 Tage im Kühlschrank. Am besten schmeckt sie am Zubereitungstag und am Tag danach.