Südindisches Chicken Curry mit Kokosmilch

Goldbraun angeröstete Zwiebeln, warme Gewürze und Kokosmilch umhüllen saftige Hähnchenstücke in einem kräftigen südindischen Curry.

Getrennte Vorbereitung schützt vor Kreuzkontamination; portionsweises Anbraten bewahrt Röstaromen. Curryblätter und sanft eingekochte Kokosmilch geben der Sauce Tiefe.

Südindisches Chicken Curry mit cremiger Kokos-Tomatensauce in einer Schüssel
Gesamtzeit
1 h 35 min
Schwierigkeit
Mittel
ZeitplanIn 1 h 35 min auf dem Tisch
Vorbereiten
25 min
Ruhen
30 min
Kochen
40 min

Zutaten

Personen

Für das Curry

Zum Fertigstellen

So gelingt das Rezept

Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.

  1. Abschnitt

    Aromaten und Arbeitsplatz vorbereiten

  2. 1

    Aromaten vor dem Hähnchenkontakt vorbereiten

    Zutaten für diesen Schritt

    Wasche Koriandergrün und Curryblätter unter kaltem Trinkwasser und trockne beides sorgfältig. Hacke das Koriandergrün grob. Schneide die Zwiebeln in feine Würfel, hacke den Knoblauch und reibe den Ingwer. Schüttle die ungeöffnete Kokosmilch, öffne sie zusammen mit den Tomaten und stelle alle Saucenzutaten bereit. Räume die verzehrfertigen Zutaten anschließend aus dem Arbeitsbereich für das rohe Hähnchen.

  3. Abschnitt

    Hähnchen hygienisch marinieren

  4. 2

    Hähnchen getrennt schneiden und gekühlt marinieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Wasche das Hähnchen nicht. Schneide es auf einem eigenen Brett in etwa 3 cm große Stücke und gib es direkt in eine verschließbare Schüssel. Vermenge es mit Zitronensaft, Salz, Kurkuma, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Chilipulver, Knoblauch, Ingwer und Kokosöl. Verschließe die Schüssel und mariniere das Fleisch 30 Minuten auf der untersten Kühlschrankebene. Säubere danach alle berührten Arbeitsgeräte, Hände und Flächen mit besonderer Sorgfalt; beziehe auch Spüle und Armaturen ein.

  5. Abschnitt

    Portionsweise anbraten

  6. 3

    Hähnchen portionsweise anrösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • gekühlt mariniertes Hähnchen

    Lass eine große Pfanne bei mittlerer bis hoher Stufe ungefähr 2 Minuten vorheizen und gib das Kokosöl hinein. Brate das marinierte Hähnchen portionsweise jeweils 2–3 Minuten in nur einer Lage an. Wende die Stücke erst, wenn sie sich lösen und goldbraune Stellen zeigen; innen dürfen sie noch roh sein. Lege jede Portion auf einen sauberen Teller, nicht zurück in die Marinadeschüssel. Entsorge verbliebene rohe Marinade.

  7. Abschnitt

    Curry aufbauen und fertig garen

  8. 4

    Curryblätter und Zwiebeln goldbraun rösten

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • vorbereitete Saucenaromaten

    Reduziere die Pfanne auf mittlere Hitze und erhitze das Kokosöl. Gib die Curryblätter hinein und röste sie etwa 30 Sekunden, bis sie duften. Füge die Zwiebeln hinzu und brate sie 8–10 Minuten unter regelmäßigem Rühren, bis sie weich und an den Rändern goldbraun sind. Röste Knoblauch und Ingwer etwa 1 Minute mit, ohne sie dunkel werden zu lassen.

  9. 5

    Gewürze rösten und Tomatenbasis reduzieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • goldbraun geröstete Zwiebelbasis

    Streue gemahlenen Koriander, Kreuzkümmel, Garam Masala und Chilipulver in die Pfanne und röste sie 30–45 Sekunden unter Rühren. Gib Tomaten und Wasser dazu, löse den Bratensatz vom Pfannenboden und bringe alles zum leichten Köcheln. Reduziere die Basis etwa 5 Minuten, bis sie sichtbar eindickt und nicht mehr roh nach Tomate riecht.

  10. 6

    Kokosmilch sanft zur Sauce einkochen

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • reduzierte Tomaten-Gewürzbasis

    Rühre Kokosmilch, Salz und Zucker ein. Lass die Sauce bei niedriger Hitze 8–10 Minuten offen sanft köcheln; sie soll nur leise blubbern und nicht sprudelnd kochen. Rühre dabei immer wieder bis auf den Pfannenboden. Beende das Reduzieren, sobald die Flüssigkeit am Löffel haftet und die Bahn des Löffels auf dem Boden nicht sofort zusammenläuft.

  11. 7

    Hähnchen in der Sauce sicher fertig garen

    Schon vorbereitet

    • außen angeröstetes Hähnchen
    • sanft eingekochte Kokossauce

    Gib das angeröstete Hähnchen samt ausgetretenem Saft in die Sauce. Gare es bei niedriger Hitze 6–8 Minuten sanft fertig und rühre mehrmals um. Prüfe das dickste Stück mit einem gereinigten Thermometer: Der Sicherheitsendpunkt ist erst erfüllt, wenn die Anzeige dort 2 Minuten lang bei mindestens 70 °C bleibt. Säubere das Thermometer nach der Messung erneut.

  12. 8

    Curry abschmecken, kurz ruhen lassen und servieren

    Zutaten für diesen Schritt

    Schon vorbereitet

    • vorbereitetes Koriandergrün
    • Durchgegartes Chicken Curry

    Nimm die Pfanne vom Herd und rühre Zitronensaft sowie schwarzen Pfeffer ein. Hebe das vorbereitete Koriandergrün unter und lass das Curry 2 Minuten ruhen. Serviere es heiß. Lass übrig gebliebenes Curry rasch abkühlen, fülle es in einen geschlossenen Behälter und stelle diesen bei maximal 5 °C kalt. Spätestens nach 2 Tagen müssen die Reste gegessen oder verworfen werden. Erwärme sie höchstens ein einziges Mal und bringe dabei jede Stelle wieder für 2 Minuten auf 70 °C.

Nährwerte

Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.

Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (4 Personen).

Kalorien

565.1 kcal

pro Person

2260.4 kcal

gesamtes Rezept (4 Personen)

Kohlenhydrate

18.2 g

pro Person

72.9 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Protein

50.5 g

pro Person

201.8 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Fett

29.9 g

pro Person

119.6 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Ballaststoffe

5.78 g

pro Person

23.1 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Zucker

10.4 g

pro Person

41.5 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Salz

2.41 g

pro Person

9.64 g

gesamtes Rezept (4 Personen)

Mehr zum Rezept

Beilagenempfehlung: Basmatireis oder Fladenbrot. Als Gemüseergänzung eignen sich gegarte Würfel von Karotte oder Paprika. Reste kühl lagern und sanft aufwärmen.

Häufige Fragen

Ja. Ausgelöstes Schenkelfleisch bleibt bei längerer Garzeit meist saftiger, benötigt aber je nach Stückgröße etwas länger. Entscheidend ist auch hier der messbare Temperatur-Zeit-Endpunkt im Ablauf.

Fließendes Wasser kann keimbelastete Tropfen in den Bereich rund um die Spüle und auf benachbarte Lebensmittel schleudern. Verarbeite das Fleisch deshalb ungewaschen auf einem getrennten Brett und säubere alle Kontaktstellen danach sorgfältig.

Kühle Lagerung bremst das Wachstum von Keimen während der Ruhezeit. Stelle die verschlossene Schüssel auf die unterste Ebene, damit austretende Flüssigkeit keine anderen Lebensmittel verunreinigt.

Eine einzelne Lage hält die Pfannentemperatur stabiler. Liegen zu viele Stücke gleichzeitig in der Pfanne, tritt mehr Flüssigkeit aus und das Fleisch dämpft, statt goldbraune Röstaromen zu entwickeln.

Curryblätter geben dem Fett beim kurzen Anrösten eine warme, zitrusartig-würzige Note. Frische oder tiefgekühlte Blätter sind aromatischer als getrocknete. Verwende keine Lorbeerblätter als Ersatz, weil deren Aroma anders ist.

Halte die Sauce nach Zugabe der Kokosmilch nur bei sanfter Hitze und vermeide starkes, sprudelndes Kochen. Gleichmäßiges Rühren und langsames Reduzieren halten Fett und Flüssigkeit besser verbunden.

Lass zunächst die Tomatenbasis und danach die Kokosmilch offen reduzieren. Ist die Sauce nach dem Garen noch zu dünn, nimm das Hähnchen kurz heraus und reduziere sie bei sanfter Hitze weiter, damit das Fleisch nicht trocken wird.

Chilipulver unterscheidet sich je nach Sorte und Produkt deutlich. Prüfe die Packungsangabe und verwende für ein milderes Ergebnis ein entsprechend deklariertes Produkt; die übrige Gewürzbalance bleibt unverändert.

Miss im dicksten Fleischstück, ohne den Pfannenboden zu berühren. Der Ablauf nennt einen verbindlichen Temperatur-Zeit-Endpunkt; Farbe und austretender Fleischsaft allein sind kein verlässlicher Sicherheitsnachweis.

Das fertige Curry lässt sich vollständig abkühlen und portionsweise einfrieren. Für gekühlte Reste gelten die kurze Frist und die Wiedererwärmungsvorgabe im Ablauf. Wärme nur die Portion auf, die du direkt verzehrst.

Unter den eindeutig benannten Grundzutaten ist kein kennzeichnungspflichtiges Hauptallergen zwingend enthalten. Gewürzmischungen, Chilipulver, Kokosmilch und andere verpackte Produkte können je nach Rezeptur aber beispielsweise Senf, Sellerie oder Spurenhinweise tragen. Maßgeblich sind immer die Angaben auf den konkret verwendeten Packungen.

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