Klassischer Rotkrautsalat mit Essig-Öl-Dressing
Fein gehobelter Rotkohl wird mit Salz und Zucker geknetet, kalt mariniert und bleibt angenehm knackig – ein herzhafter Salat ohne Obst.
Feines Hobeln und Kneten machen die Rotkohlstreifen biegsam. Nach der gekühlten Ziehzeit werden Säure, Würze und Restflüssigkeit gezielt ausgeglichen.

- Vorbereiten
- 20 min
- Ruhen
- 1 h
- Kochen
- 0 min
Zutaten
Salat
Würze zum Kneten
Essig-Öl-Dressing
So gelingt das Rezept
Du kochst für 6 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.
Abschnitt
Rotkohl vorbereiten
- 1
Rotkohl putzen, waschen und vierteln
Zutaten für diesen Schritt
Welke äußere Blätter entfernen. Den Rotkohl unter fließendem Wasser abspülen und gründlich abtrocknen. Auf einem stabilen Brett halbieren, dann vierteln und den festen Strunk aus jedem Viertel keilförmig herausschneiden.
- 2
Rotkohl sehr fein hobeln
Schon vorbereitet
- Geputzter Rotkohl
Die Viertel mit der Schnittfläche sicher auflegen und direkt in eine große Schüssel in sehr feine, gleichmäßige Streifen hobeln. Dicke Stücke mit dem Messer fein nachschneiden. Die Streifen sollen biegsam sein und keine harten Strunkreste enthalten.
Abschnitt
Kohl kneten und marinieren
- 3
Rotkohl bis zum ersten Saftaustritt kneten
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Fein gehobelter Rotkohl
Salz und Zucker über den gehobelten Rotkohl streuen. Mit sauberen Händen kräftig zusammendrücken, wieder lockern und weiterkneten, bis die Streifen glänzen, deutlich biegsamer werden und am Schüsselboden etwas violetter Saft sichtbar ist. Aufhören, bevor der Kohl schlaff oder matschig wird.
- 4
Essig-Öl-Dressing verrühren
Zutaten für diesen Schritt
Essig und Pfeffer in einen kleinen Rührbecher geben. Das Rapsöl dazugießen und alles zügig mischen, bis das Dressing gleichmäßig trüb aussieht. Eine dauerhaft stabile Emulsion ist nicht nötig; vor dem Zugeben noch einmal kurz aufrühren.
- 5
Dressing vollständig unterheben
Schon vorbereitet
- Gekneteter Rotkohl
- Essig-Öl-Dressing
Das Dressing über den gekneteten Rotkohl geben und gründlich unterheben. Dabei die Flüssigkeit vom Schüsselboden wiederholt nach oben holen, bis alle Streifen gleichmäßig glänzen. Der Kohl darf feucht sein, soll aber nicht in einer dünnen Flüssigkeitsschicht schwimmen.
- 6
Abgedeckt kalt ziehen lassen
Schon vorbereitet
- Marinierter Rotkrautsalat
Die Schüssel vollständig abdecken und den Salat 60 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nach etwa 30 Minuten gründlich wenden. Am Ende sollen die Streifen elastisch sein, beim Kauen aber noch deutlich knacken.
Abschnitt
Salat prüfen und anrichten
- 7
Säure, Würze und Restflüssigkeit ausgleichen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Durchgezogener Rotkrautsalat
Den Salat durchheben und probieren. Die in der Schritt-Zutatenliste vorgesehenen restlichen Würzzutaten einarbeiten. Sammelt sich viel Flüssigkeit am Boden, den Salat zum Anrichten mit einer Zange herausheben und kurz abtropfen lassen; wirkt er trocken, die Marinade erneut gründlich unterheben.
- 8
Kalt als Beilage servieren
Schon vorbereitet
- Abgeschmeckter Rotkrautsalat
Den Rotkrautsalat locker in eine saubere Servierschüssel geben und kalt servieren. Reste zügig wieder vollständig abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.
Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (6 Personen).
Kalorien
113.9 kcal
pro Person
683.2 kcal
gesamtes Rezept (6 Personen)
Kohlenhydrate
9.11 g
pro Person
54.7 g
gesamtes Rezept (6 Personen)
Protein
1.91 g
pro Person
11.4 g
gesamtes Rezept (6 Personen)
Fett
7.18 g
pro Person
43.1 g
gesamtes Rezept (6 Personen)
Ballaststoffe
2.88 g
pro Person
17.3 g
gesamtes Rezept (6 Personen)
Zucker
7.16 g
pro Person
42.9 g
gesamtes Rezept (6 Personen)
Salz
1.39 g
pro Person
8.35 g
gesamtes Rezept (6 Personen)
Häufige Fragen
Meist sind die Streifen zu dick, enthalten noch feste Strunkteile oder hatten zu wenig Zeit zum Ziehen. Hoble den Rotkohl sehr fein, knete nur bis zum sichtbaren Saftaustritt und halte anschließend die beschriebene Kühlphase ein.
Der säuerlich-frische Salat passt zu Braten, Frikadellen, Schnitzel, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree und Ofenkartoffeln. Auch gegrillter Käse, Linsenbratlinge oder ein kräftiges Brot ergeben eine stimmige vegetarische Kombination.
Der Salat lässt sich gut am selben Tag vorbereiten. Bewahre ihn vollständig abgedeckt im Kühlschrank auf und hebe ihn vor dem Servieren gründlich durch, weil sich Würze und Flüssigkeit während des Ziehens neu verteilen.
Lagere den Salat vollständig abgedeckt bei höchstens 7 °C, besser unter 5 °C. Brauche ihn innerhalb von zwei Tagen auf, verwende nur sauberes Besteck und entsorge ihn bei auffälligem Geruch, Aussehen oder schmieriger Oberfläche.
Hebe ihn zuerst gründlich durch, weil sich die würzige Marinade am Boden sammelt. Ist weiterhin zu viel Flüssigkeit vorhanden, nimm den Salat mit einer Zange heraus und lasse ihn kurz abtropfen; gieße nicht vorschnell die gesamte Marinade weg.
Nein. Bei diesem Rohkostsalat machen der feine Schnitt, das Kneten und die gekühlte Ziehzeit die Streifen biegsam. Sie bleiben bewusst knackiger als gekochter Rotkohl.
Dem Rezept werden keine Zutaten mit Milch, Ei oder Gluten zugesetzt. Prüfe trotzdem sämtliche Produktetiketten und Spurenhinweise; insbesondere Weißweinessig kann je nach Produkt Sulfite ausweisen.
Putzverlust und die tatsächlich mitservierte Marinadenmenge verändern die Werte pro Portion. Ohne verifizierte Produktetiketten sowie gewogene Gesamt- und Portionsmassen wäre eine scheinbar exakte Angabe irreführend.