Caesar Dressing ohne rohes Ei
Mayonnaise, Parmesan, Sardelle, Dijon-Senf und Zitrone bilden ein Caesar Dressing, das sich ohne rohe Eigelb-Emulsion zubereiten lässt.
Die Würzbasis wird fein zerkleinert, mit Mayonnaise und Olivenöl gebunden und mit Parmesan sowie Wasser so eingestellt, dass das Dressing zusammenhängend vom Löffel läuft.

Zutaten
Dressingbasis
Würze und Konsistenz
Rezeptanleitung
Schritt für Schritt Ansicht
Abschnitt
Basis zerkleinern
- 1
Sardelle, Knoblauch und Säure fein pürieren
Zutaten für diesen Schritt
Sardellenfilets aus dem Öl heben und kurz abtropfen lassen. Die Knoblauchzehe schälen und einen sichtbaren grünen Keim entfernen. Die Zitrone rollen, halbieren und auspressen. Sardellen, Knoblauch, Dijon-Senf, Worcestershiresauce und Zitronensaft in einem schmalen Mixbecher pürieren oder im Mörser zerreiben, bis weder Sardellen- noch Knoblauchstücke sichtbar sind.
Notiz
Je feiner diese Basis wird, desto gleichmäßiger verteilt sich der Umami-Geschmack im Dressing.
- 2
Mayonnaise einrühren und Öl langsam binden
Zutaten für diesen Schritt
Die gekühlte Mayonnaise zur vorbereiteten Würzbasis geben und mit einem Schneebesen oder auf niedriger Mixstufe verbinden. Das Olivenöl in dünnem Strahl einlaufen lassen und stetig rühren. Die Emulsion ist gebunden, wenn am Rand kein Öl austritt und eine Löffelspur zusammenhängend stehen bleibt.
Notiz
Nicht auf höchster Stufe schaumig schlagen. Luft macht das Dressing heller, aber nicht stabiler.
- 3
Parmesan einziehen lassen und gezielt verdünnen
Zutaten für diesen Schritt
Parmigiano Reggiano sehr fein reiben und gründlich unter die Mayonnaisebasis rühren, bis die Oberfläche nicht mehr körnig wirkt. Danach das kalte Wasser in mehreren kleinen Zugaben einarbeiten. Die Konsistenz passt, wenn das Dressing dickflüssig vom Löffel läuft, eine sichtbare Spur hinterlässt und nicht sofort dünn zerfließt.
Notiz
Grob geriebener Parmesan macht die Sauce stumpf und kann am Salat abrutschen; eine feine Reibe lohnt sich hier wirklich.
- 4
Salz und Pfeffer erst zum Schluss setzen
Zutaten für diesen Schritt
Das Dressing zuerst ohne zusätzliches Salz probieren, weil Sardelle, Parmigiano Reggiano und Worcestershiresauce bereits Salz mitbringen. Nur bei Bedarf das Meersalz vollständig einrühren, dann den schwarzen Pfeffer zugeben. Anschließend erneut probieren; Zitrone und Parmigiano Reggiano sollen erkennbar bleiben, ohne dass Salz dominiert.
Notiz
Pur schmeckt das Dressing kräftiger als am Salat. Romanasalat schluckt Würze, zu viel Salz lässt sich aber kaum zurückholen.
Abschnitt
Kühlen, aufrühren und verwenden
- 5
Dressing 20 Minuten kühlen und aufrühren
Das fertige Dressing abdecken und 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Danach kurz mit einem Löffel oder Schneebesen aufrühren. Es ist einsatzbereit, wenn es zusammenhängend vom Löffel läuft, eine Spur auf der Oberfläche hinterlässt und sich keine wässrige Schicht absetzt.
Notiz
Eine leichte Verdickung durch Parmesan und Kälte ist normal und sogar hilfreich für die Haftung am Salat.
- 6
Dressing portionsweise an feste Salatblätter geben
Zum Verwenden das fertige Dressing portionsweise mit festen Salatblättern wie Romanasalat mischen. Erst eine kleine Menge Dressing unterheben und danach entscheiden, ob mehr nötig ist. Die Blätter sollen dünn überzogen sein und leicht glänzen, aber nicht in Sauce liegen.
Notiz
Das Rezept bleibt ein eigenständiges Dressing; Salatblätter dienen hier nur als Anwendungshinweis und sind nicht Teil der Einkaufsliste.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet und beziehen sich auf die aktuell gewählte Portionsmenge.
Pro Portion und für das ganze Rezept werden die wichtigsten Makros sowie Ballaststoffe, Zucker und Salz angezeigt, sofern die Daten vollständig vorliegen.
Kalorien
242.7 kcal
pro Portion
1455.9 kcal
gesamt aktuell (6 Portionen)
Kohlenhydrate
1.64 g
pro Portion
9.87 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Protein
2.98 g
pro Portion
17.9 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Fett
25.3 g
pro Portion
151.9 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Ballaststoffe
0.293 g
pro Portion
1.76 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Zucker
0.699 g
pro Portion
4.19 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Salz
0.804 g
pro Portion
4.82 g
gesamt aktuell (6 Portionen)
Anmerkung
Ergibt etwa 250 ml Dressing; das entspricht 6 Beilagenportionen. Es wird kein rohes Ei verarbeitet, gekaufte Mayonnaise kann aber Ei enthalten.
FAQ
Häufige Fragen
Es wird kein rohes Ei aufgeschlagen, deshalb ist die Zubereitung alltagstauglicher als eine rohe Eigelb-Emulsion. Eierfrei ist das Dressing aber nicht automatisch, weil gekaufte Mayonnaise Ei enthalten kann.
Sardellen, Parmigiano Reggiano und Worcestershiresauce bringen bereits viel Salz und Umami mit. Wenn du zu früh salzt, wirkt das Dressing schnell hart und überwürzt. Spätes Abschmecken hält die Balance besser kontrollierbar.
Ja. Das Dressing kann am Vortag zubereitet und gut verschlossen gekühlt werden. Vor dem Servieren aufrühren und prüfen, ob es zusammenhängend vom Löffel läuft; durch Parmesan und Kälte kann es im Kühlschrank fester werden.
Sauber abgefüllt und gut verschlossen hält es etwa 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Immer einen frischen Löffel verwenden und entsorgen, wenn es unangenehm riecht, prickelnd schmeckt oder sichtbar kippt.
Das getrennte Dressing 10 Minuten kühlen. Danach zunächst einen kleinen Teil in einer sauberen Schüssel kräftig rühren und den Rest nach und nach einarbeiten. So kann sich die Emulsion wieder verbinden, ohne eine weitere Zutat einzuführen.
Die Sardellen können entfallen, wenn ihr Geschmack nicht gewünscht ist. Dadurch fehlen ein Teil der Salzigkeit und des Umami-Anteils; das Ergebnis weicht deshalb bewusst vom hier beschriebenen Geschmacksprofil ab.
Sehr fein geriebener Parmesan verbindet sich besser mit der Mayonnaisebasis und macht das Dressing dickflüssig statt körnig. Grobe Späne sind besser als Topping geeignet, nicht für die Emulsion.