Spanische Sangria mit Rotwein und Obst
Rotwein, frisches Obst, Orangensaft und Brandy ziehen gekühlt mit Zimt; Sodawasser und Eis kommen erst beim Einschenken dazu.
Sorgfältig gewaschenes, dünn geschnittenes Obst aromatisiert die abgedeckte Sangria-Basis im Kühlschrank. Ein später Kälte- und Bitterkeitscheck hält das Getränk ausgewogen.

- Vorbereiten
- 20 min
- Ruhen
- 2 h
- Kochen
- 0 min
Zutaten
Früchte
Zum Ansetzen
Zum Servieren
So gelingt das Rezept
Du kochst für 8 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst.
Abschnitt
Obst vorbereiten
- 1
Alle Früchte gründlich waschen
Zutaten für diesen Schritt
Orangen, Zitrone, Apfel und Pfirsiche unter fließendem Trinkwasser gründlich waschen. Orangen und Zitrone zusätzlich mit heißem Wasser abspülen und trockenreiben, weil ihre Schale mit in den Ansatz kommt. Beschädigte oder schimmelige Stellen vollständig verwerfen.
- 2
Obst dünn und gleichmäßig schneiden
Schon vorbereitet
- Gewaschenes Sangria-Obst
Die Orangen in dünne Halb- oder Viertelscheiben schneiden. Die Zitrone ebenfalls dünn schneiden und sichtbare Kerne entfernen. Den Apfel entkernen und in schmale Spalten schneiden. Die Pfirsiche entsteinen und in ähnlich breite Spalten teilen, damit sich das Obst später gleichmäßig verteilen lässt.
Abschnitt
Sangria ansetzen
- 3
Obst mit Zucker, Saft und Brandy benetzen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Geschnittenes Sangria-Obst
Das geschnittene Obst in eine große, lebensmittelechte Schüssel oder einen weiten Krug geben. Zucker gleichmäßig darüberstreuen, Orangensaft und Brandy zugießen und alles langsam vom Boden her wenden. Aufhören, sobald die Fruchtstücke rundum benetzt sind und am Boden keine trockenen Zuckernester mehr liegen.
- 4
Rotwein und Zimt zugeben und kalt ziehen lassen
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Frucht-Brandy-Ansatz
Den Rotwein zugießen und die Zimtstange vollständig eintauchen. Einmal langsam umrühren, den Behälter vollständig abdecken und die Sangria 2 Stunden im Kühlschrank bei höchstens 7 °C, besser unter 5 °C, ziehen lassen. Währenddessen nicht unnötig öffnen oder rühren.
Abschnitt
Prüfen und servieren
- 5
Kälte, Süße und Bitterkeit prüfen
Schon vorbereitet
- Gekühlte Sangria-Basis
Die Zimtstange entfernen und die gekühlte Basis einmal langsam vom Boden her umrühren. Einen kleinen Löffel Flüssigkeit probieren: Sie soll deutlich kalt, fruchtig und weinbetont schmecken, ohne dass ungelöster Zucker oder eine dominante Bitterkeit auffällt. Sind Zitrusscheiben bereits kräftig herb, diese mit einem sauberen Schaumlöffel herausnehmen.
- 6
Mit Eis und Sodawasser frisch einschenken
Zutaten für diesen Schritt
Schon vorbereitet
- Servierfertige Sangria-Basis
Eiswürfel auf die Gläser verteilen und jeweils etwas Obst sowie Sangria-Basis darübergeben. Das sehr kalte Sodawasser erst unmittelbar vor dem Trinken angießen und einmal behutsam umrühren. Die Gläser sofort servieren; die übrige Basis bis zum Nachschenken vollständig abgedeckt im Kühlschrank lassen.
Nährwerte
Die Werte sind aus den hinterlegten Zutaten berechnet.
Angezeigt werden die Werte pro Person und für das gesamte Rezept (8 Personen).
Kalorien
177.6 kcal
pro Person
1421.2 kcal
gesamtes Rezept (8 Personen)
Kohlenhydrate
17.9 g
pro Person
142.9 g
gesamtes Rezept (8 Personen)
Protein
0.992 g
pro Person
7.93 g
gesamtes Rezept (8 Personen)
Fett
0.235 g
pro Person
1.88 g
gesamtes Rezept (8 Personen)
Ballaststoffe
2.01 g
pro Person
16.1 g
gesamtes Rezept (8 Personen)
Zucker
15.6 g
pro Person
125.1 g
gesamtes Rezept (8 Personen)
Salz
0.023 g
pro Person
0.187 g
gesamtes Rezept (8 Personen)
Mehr zum Rezept
Varianten: Mit Beeren oder Steinobst der Saison variieren; Gewürze sparsam dosieren, damit das Grundaroma klar bleibt. Für intensivere Zitrusnoten einen Teil der Schale fein abreiben und kurz mitziehen lassen, danach entfernen.
Häufige Fragen
Ein junger, trockener und fruchtbetonter Rotwein ohne ausgeprägten Holzton lässt Obst, Orangensaft und Brandy klar erkennbar. Prüfe zusätzlich das Etikett, weil Alkoholgehalt, Süße und Sulfite je nach Produkt variieren.
Setze die Basis am besten am Tag des Servierens an und halte sie während der gesamten Ziehzeit vollständig abgedeckt im Kühlschrank. Eis und Sodawasser kommen erst beim Einschenken dazu, damit Temperatur und Kohlensäure erhalten bleiben.
Sichtbare Zitruskerne, viel weiße Schalenschicht, dicke Scheiben oder eine unnötig lange Kontaktzeit können herbe Noten verstärken. Schneide die Zitrusfrüchte dünn, entferne Kerne und nimm deutlich herb gewordene Scheiben vor dem Servieren heraus.
Früh zugegebenes Eis verdünnt die Basis während der Ziehzeit, während Sodawasser im offenen oder häufig bewegten Behälter Kohlensäure verliert. Beides wird deshalb erst direkt im Glas mit der gekühlten Basis verbunden.
Bewahre die Basis vollständig abgedeckt bei höchstens 7 °C, besser unter 5 °C, auf und verbrauche sie wegen des geschnittenen Rohobsts spätestens am Tag nach der Zubereitung. Bereits mit Eis und Soda gemischte Reste verlieren schnell an Qualität und sollten nicht erneut eingelagert werden.
Rotwein kann deklarierte Sulfite enthalten. Prüfe außerdem die Etiketten von Brandy, Orangensaft und Sodawasser auf Zutaten, Allergene und Spurenhinweise, weil sich Rezeptur und Verarbeitung je nach Produkt unterscheiden.
Nein. Rotwein und Brandy machen sie zu einem alkoholischen Getränk für Erwachsene; Kinder sollen keinen Alkohol trinken. Auch für Erwachsene gibt es keine vollständig risikofreie Konsummenge, daher gilt: je weniger, desto besser.
Alkoholgehalte, die tatsächlich mitgetrunkene Fruchtmenge und das Schmelzwasser verändern die Werte pro Glas. Ohne verifizierte Produktetiketten sowie gemessene Gesamt- und Portionsmengen wäre eine scheinbar exakte Angabe irreführend.