Butter einfrieren: portionieren, verpacken und richtig auftauen
Portioniere Butter so, wie du sie später brauchst. Das spart Auftauzeit und hält den restlichen Vorrat geschlossen.
Gut verpackte Butter eignet sich für den Gefriervorrat
Frische Butter luft- und aromadicht verpacken, beschriften und bei −18 °C einfrieren. Als Qualitätsorientierung ungesalzene Butter innerhalb von etwa fünf Monaten, gesalzene innerhalb von bis zu neun Monaten verwenden. Im Kühlschrank auftauen.

Welche Butter lässt sich einfrieren?
Normale gesalzene und ungesalzene Butter eignen sich beide. Kräuterbutter lässt sich ebenfalls portionieren, ihre frischen Zutaten und Aromen können jedoch eine kürzere sinnvolle Lagerung bedeuten.
Nur einwandfreie Butter einfrieren. Ranziger Geruch verschwindet durch Kälte oder späteres Backen nicht. Fettreduzierte Streichfette und Mischprodukte nach Packungshinweis behandeln.
Praktisch verpacken
- Nach Bedarf teilen
Einen Backblock, kleine Saucenstücke oder Frühstücksportionen nach Bedarf vorbereiten. Die aufgedruckte Grammmenge der Packung hilft beim Aufteilen; angebrochene Stücke wiegen.
- Eng schützen
Intakte Originalhülle verwenden oder angebrochene Butter sauber neu verpacken.
- Zusätzliche Hülle nutzen
In einen geeigneten Gefrierbeutel oder dichten Behälter geben; möglichst wenig Luft einschließen.
- Beschriften
Datum, Grammzahl und Butterart notieren. Kräuter- und Knoblauchbutter zusätzlich kennzeichnen.

Wie lange ist gefrorene Butter gut?
U.S. Dairy nennt bei passender Lagerung bis etwa fünf Monate für ungesalzene und neun Monate für gesalzene Butter. Das sind Qualitätsorientierungen, keine Garantie bei unterbrochener Kühlung.
Kleine Portionen mit viel Oberfläche besonders gut verpacken. Butter nimmt Fremdgerüche leicht an; Fisch oder Zwiebeln sollten nicht durch undichte Verpackungen den nächsten Kuchen aromatisieren. Kräuterbutter für gute Qualität eher innerhalb weniger Monate verwenden.
Auftauen passend zum Rezept
Gefrorene Butter muss nicht immer erst weich werden
- Brotaufstrich
- Verpackt im Kühlschrank auftauen, danach kurz weich werden lassen.
- Rührkuchen oder Buttercreme
- Erst die im Rezept vorgesehene weiche Temperatur erreichen lassen.
- Mürbeteig, Streusel oder Scones
- Bei passendem Rezept kalt beziehungsweise gefroren reiben oder schneiden.
- Kleine Saucenportion
- Kann je nach Rezept direkt gefroren hinein.
Was ist mit Resten nach dem Auftauen?
Durchgehend im Kühlschrank kalt gehaltene Butter kann grundsätzlich erneut eingefroren werden, verliert dabei aber eher an Qualität. Passende Erstportionen vermeiden dieses Hin und Her.
Lange warm gestandene oder mit Krümeln und benutzten Messern verunreinigte Butter nicht zum Langzeitvorrat machen. Bei Schimmel, auffälliger Verfärbung oder ranzigem Geruch entsorgen.