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Spitzkohlsalat mit Essig-Öl-Dressing

Sehr fein geschnittener Spitzkohl wird durch Salz und gezieltes Massieren biegsam, bleibt aber knackig. Das Essig-Öl-Dressing bringt frische Säure, leichte Süße und eine würzige Beilagen-Balance.

Spitzkohlsalat mit Essig-Öl-Dressing
KategorieBeilage
SchwierigkeitEinfach
Portionen4
Gesamtzeit50 min
Vorbereitung20 min
Kochen0 min
Ruhezeit30 min

Nährwerte

Richtwerte pro Portion und für das gesamte Rezept.

Kalorien220.3 kcal881.1 kcal gesamt
Kohlenhydrate11.3 g45.3 g gesamt
Protein2.93 g11.7 g gesamt
Fett11.9 g47.6 g gesamt

Zutatenübersicht

Für 4 Portionen.

Salat

  • 800 g Spitzkohl, geputzt gewogen, möglichst frisch und fest
  • 60 g gelbe Zwiebel, sehr fein gewürfelt
  • 8 g feines Meersalz, aufgeteilt für Kohl und Dressing

Dressing

  • 45 ml heller Branntweinessig, für eine klare, nicht fruchtige Säure
  • 50 ml raffiniertes Rapsöl, neutral im Geschmack
  • 8 g weißer Zucker, rundet die Säure ab
  • 1 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, fein gemahlen

Zubereitung

9 Schritte, mit den passenden Zutaten direkt im Ablauf.

Spitzkohl vorbereiten und zart machen

01

Spitzkohl sehr fein schneiden

Zutaten: Spitzkohl

Spitzkohl längs vierteln, den festen Strunk keilförmig herausschneiden und die Viertel quer in sehr feine Streifen schneiden. Die Streifen sollen dünn und möglichst gleichmäßig wirken; dicke Rippenstücke am besten nochmals flach schneiden, damit später keine harten Stücke im Salat bleiben.

Notiz: Je feiner der Schnitt, desto kürzer und sanfter muss später massiert werden.

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02

Kohl salzen und kräftig lockern

Zutaten: 800 g Spitzkohl · 6 g feines Meersalz

Die Spitzkohlstreifen in eine große Schüssel geben, mit dem Salz aus diesem Schritt bestreuen und mit den Händen kneten. Dabei den Kohl zusammendrücken, wieder auflockern und wenden, bis er glänzt, leicht feucht wird und deutlich an Volumen verliert, ohne schlapp oder matschig zu wirken.

Notiz: Nicht bis zur kompletten Weichheit kneten; die Ziehzeit erledigt den Rest.

03

Erste Ziehphase nutzen

Zutaten: 800 g Spitzkohl, geputzt gewogen, möglichst frisch und fest

Den gesalzenen Spitzkohl in der Schüssel locker zusammendrücken und abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen. Danach sollte am Schüsselboden etwas Saft stehen und der Kohl biegsam sein. Den Saft nicht abgießen; er bringt Würze und hilft später, das Dressing gleichmäßig zu verteilen.

Notiz: Steht sehr viel Flüssigkeit in der Schüssel, den Kohl nur sanft durchheben, nicht zusätzlich auspressen.

04

Zwiebel sehr fein würfeln

Zutaten: 60 g gelbe Zwiebel

Die gelbe Zwiebel schälen, halbieren und in sehr feine Würfel schneiden. Große Zwiebelstücke schmecken im rohen Salat schnell scharf und dominant; kleine Würfel verteilen sich besser und geben dem Spitzkohlsalat nur eine würzige Grundnote.

Notiz: Für einen milderen Eindruck die Zwiebelwürfel nach dem Schneiden kurz offen stehen lassen, aber nicht wässern.

Dressing rühren, ziehen lassen und abschmecken

05

Essig-Öl-Dressing glatt rühren

Zutaten: 45 ml heller Branntweinessig · 50 ml raffiniertes Rapsöl · 8 g weißer Zucker · 1 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer · 2 g feines Meersalz

Branntweinessig, Rapsöl, Zucker, Pfeffer und das restliche Salz in einer kleinen Schüssel kräftig verrühren oder in einem Dressing-Shaker schütteln, bis sich Zucker und Salz möglichst gut gelöst haben. Das Dressing soll deutlich säuerlich schmecken, aber durch Zucker und Öl rund wirken, nicht spitz oder ölig getrennt.

Notiz: Eine stabile Emulsion ist hier nicht nötig; wichtig ist, dass sich die Würze gleichmäßig verteilen kann.

06

Kohl, Zwiebel und Dressing vermengen

Zutaten: 800 g Spitzkohl, geputzt gewogen, möglichst frisch und fest · 60 g gelbe Zwiebel, sehr fein gewürfelt

Die Zwiebelwürfel zum gezogenen Spitzkohl geben, das Dressing darüber verteilen und alles mit zwei großen Löffeln gründlich durchheben. Dabei die Kohlstreifen vom Schüsselboden nach oben ziehen, damit Salzsaft und Dressing überall ankommen und kein öliger Film oben stehen bleibt.

Notiz: Jetzt nicht mehr stark kneten, sonst verliert der Salat seinen frischen Biss.

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07

Salat durchziehen lassen

Zutaten: 800 g Spitzkohl, geputzt gewogen, möglichst frisch und fest

Den angemachten Spitzkohlsalat abgedeckt weitere 15 Minuten durchziehen lassen und zwischendurch einmal locker wenden. Am Ende sollen die Streifen elastisch, saftig und aromatisch sein, aber noch Struktur behalten. Wirkt der Salat trocken, erst gründlich vom Boden her mischen, bevor du etwas am Geschmack änderst.

Notiz: Die Ziehzeit macht den Unterschied zwischen rohem Kohlgefühl und rundem Beilagensalat.

08

Biss, Flüssigkeit und Würzung prüfen

Vor dem Servieren den Salat vom Boden her auflockern und probieren. Wenn er am Gaumen frisch säuerlich, leicht süß und würzig wirkt, ist er fertig. Steht Flüssigkeit unten, nicht abgießen, sondern nochmals sorgfältig unterheben; sie trägt viel Geschmack.

Notiz: Zu kräftiges Nachsalzen vermeiden, weil der Kohl auch nach dem Anmachen noch weiter Würze aufnimmt.

09

Locker anrichten

Zutaten: 800 g Spitzkohl, geputzt gewogen, möglichst frisch und fest

Den Spitzkohlsalat in eine flache oder weite Schale geben und dabei nicht festdrücken. Eine lockere Oberfläche lässt ihn frischer wirken und verhindert, dass sich das Dressing sofort unten sammelt. Direkt als Beilage servieren oder gut gekühlt bis zum Essen stehen lassen.

Notiz: Passt besonders gut zu Bratkartoffeln, Schnitzel, Würstchen, Frikadellen oder gegrilltem Gemüse.

Rezeptnotiz

Der Salat lebt vom sehr feinen Schnitt und vom kontrollierten Kneten: Er soll weicher werden, aber nicht matschig. Schmand-, Joghurt-, Apfel-, Möhren- oder asiatisch gewürzte Versionen sind schöne Varianten, gehören aber nicht in dieses klare Grundrezept.

Eigene Notizen

Häufige Fragen

Kann man Spitzkohl für Salat roh essen?

Ja, Spitzkohl eignet sich sehr gut als Rohkost, weil seine Blätter zarter sind als bei vielen anderen Kohlsorten. Wichtig sind ein sehr feiner Schnitt, Salz und eine kurze Massage, damit die feste Struktur bricht und der Salat bekömmlicher und saftiger wird.

Warum muss Spitzkohlsalat massiert werden?

Durch das Massieren arbeitet das Salz in die Kohlstreifen ein, die Zellstruktur lockert sich und der Kohl gibt etwas Saft ab. So wird der Salat zart, ohne gekocht oder blanchiert zu werden. Zu langes Kneten macht ihn allerdings weich und wenig frisch.

Wie lange sollte Spitzkohlsalat ziehen?

Der Salat braucht eine spürbare Ruhephase, damit Salz und Dressing den Kohl gleichmäßig würzen. Fertig ist er, wenn die Streifen biegsam und saftig sind, aber beim Probieren noch leicht knacken. Kurz vor dem Servieren immer nochmals vom Boden her mischen.

Kann ich Spitzkohlsalat vorbereiten?

Ja, dieser Salat lässt sich gut vorbereiten. Am besten bleibt er abgedeckt im Kühlschrank und wird vor dem Servieren gründlich aufgelockert. Für die frischeste Textur solltest du ihn nicht unnötig lange warm stehen lassen und erst am Ende final abschmecken.

Wie lange hält sich Spitzkohlsalat im Kühlschrank?

Gut gekühlt und sauber abgedeckt hält sich Spitzkohlsalat in der Regel bis zum nächsten Tag sehr ordentlich. Danach wird er weicher und gibt mehr Flüssigkeit ab. Er ist dann oft noch essbar, wirkt aber weniger frisch und sollte vor dem Essen sorgfältig geprüft werden.

Was tun, wenn Spitzkohlsalat zu wässrig wirkt?

Erst vom Schüsselboden her gründlich durchheben, denn dort sammelt sich die würzige Marinade. Nicht sofort abgießen: Die Flüssigkeit enthält Salz, Säure und Aroma. Nur wenn der Salat wirklich schwimmt, kannst du ihn sehr vorsichtig mit einer Gabel aus der Schüssel heben.

Welche Varianten passen, ohne das Grundrezept zu verändern?

Für Varianten kannst du getrennt arbeiten: cremig mit Schmand oder Joghurt, fruchtig mit Apfel, knackiger mit Möhre oder würziger mit Sojasauce und Sesam. Diese Versionen verändern den Charakter deutlich und gehören nicht in das klare Essig-Öl-Grundrezept.

Gedruckt am 16.07.2026https://plany.de/rezept/spitzkohlsalat-essig-oel/
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