Schweizer Wurstsalat mit Cervelat und Emmentaler
Cervelat, Emmentaler, rote Zwiebel und Cornichons verbinden sich mit einem fein emulgierten Senf-Essig-Öl-Dressing zum Schweizer Wurstsalat.

Zutaten
Reicht für 4 Personen.
Wurst und Käse
- 500 g Cervelat
- 200 g Emmentaler am Stück
Gemüse
- 120 g rote Zwiebel
- 120 g Cornichons in Lake, abgetropft
Dressing
- 30 ml Weißweinessig
- 45 ml Sonnenblumenöl
- 10 g mittelscharfer Senf
- 3 g Zucker
- 1 g feines Salz
- 0,5 g gemahlener schwarzer Pfeffer
Zum Fertigstellen
- 10 g Schnittlauch
- 5 g glatte Petersilie
Zubereitung
Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst. Das Rezept hat 7 Schritte; die passenden Zutaten stehen direkt im Ablauf.
Gekühlte Zutaten hygienisch vorbereiten
Schritt 1: Cervelat und Emmentaler in gleichmäßige Streifen schneiden
Zutaten: 500 g Cervelat · 200 g Emmentaler am Stück
Nimm Cervelat und Emmentaler erst jetzt aus dem Kühlschrank. Entferne von der Cervelat nur eine laut Packungsangabe nicht essbare Hülle. Halbiere die Wurst längs. Schneide Wurst und Käse in möglichst gleich lange, etwa 3–4 mm breite Streifen. Stelle beides sofort abgedeckt kalt.
Schritt 2: Zwiebel, Cornichons, Lake und Kräuter getrennt vorbereiten
Zutaten: 120 g rote Zwiebel · 120 g Cornichons in Lake, abgetropft · 10 g Schnittlauch · 5 g glatte Petersilie
Schäle die rote Zwiebel, halbiere sie durch den Wurzelansatz und schneide sie quer in sehr feine Halbringe. Miss zuerst die benötigte Cornichon-Lake aus dem Glas ab. Lasse die Cornichons anschließend in einem Sieb vollständig abtropfen und schneide sie in dünne Längsstifte. Wasche Schnittlauch und Petersilie, schleudere oder tupfe sie restlos trocken und schneide sie fein. Halte Zwiebel und Cornichons, Lake sowie Kräuter in drei getrennten, abgedeckten Gefäßen kühl.
Essig-Öl-Dressing stabil emulgieren
Schritt 3: Dressing vom Würzkern bis zur feinen Emulsion aufbauen
Zutaten: 30 ml Weißweinessig · 45 ml Sonnenblumenöl ·
Nährwerte
Richtwerte pro Person und für das gesamte Rezept.
Rezeptnotiz
Benötigt werden ein hygienisch sauberes Brett mit Messer, ein Sieb, drei kleine Gefäße, eine große verschließbare Schüssel, ein Schneebesen sowie Salatlöffel oder eine schonende Küchenzange.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Was macht diesen Wurstsalat zur Schweizer Variante?
Cervelat und Emmentaler bilden zusammen mit Essiggurke und einem Senf-Essig-Öl-Dressing den charakteristischen Kern. Entscheidend sind sauber erkennbare Wurst- und Käsestreifen sowie ein Dressing, das beide nur dünn überzieht. So bleibt der Salat herzhaft, säuerlich und klar strukturiert.
Muss die Hülle der Cervelat entfernt werden?
Das richtet sich nach dem konkreten Produkt. Entferne die Hülle nur, wenn sie laut Packungsangabe nicht zum Verzehr bestimmt ist oder sich als feste Kunststoffhülle erkennen lässt. Im Zweifel gilt die Kennzeichnung der verwendeten Cervelat; eine essbare Hülle muss nicht abgezogen werden.
Warum werden Wurst und Käse in ähnlich breite Streifen geschnitten?
Ähnliche Querschnitte sorgen dafür, dass auf jedem Löffel Wurst, Käse und Dressing in einem ausgewogenen Verhältnis landen. Sehr dicke Käsestücke wirken kompakt, während zu dünne Wurststreifen beim Mischen brechen. Gleichmäßige Streifen bleiben getrennt und nehmen das Dressing vergleichbar auf.
Woran erkenne ich ein richtig emulgiertes Wurstsalat-Dressing?
Zuerst müssen Zucker und Salz in der sauren Basis gelöst sein. Nach dem langsamen Einrühren des Öls wirkt das Dressing einheitlich glänzend und leicht gebunden. Sichtbare Ölaugen oder eine wässrige Schicht am Boden zeigen, dass weitergeschlagen werden muss.
Warum kommen Schnittlauch und Petersilie erst nach dem Durchziehen dazu?
Fein geschnittene Kräuter verlieren in einem sauren Dressing mit längerer Kontaktzeit Farbe und klare Konturen. Werden sie erst nach der Ruhezeit untergehoben, bleiben sie sichtbar, frisch und gleichmäßig verteilt. Das Dressing kann Wurst, Käse, Zwiebel und Cornichons zuvor ungestört verbinden.
Wie lange kann ich den fertigen Schweizer Wurstsalat aufbewahren?
Verschließe ihn nach der Zubereitung und stelle ihn ohne Verzögerung in einen maximal 5 °C warmen Kühlschrank. Als selbst zubereitete Speise wird er spätestens am Ende des zweiten Kühltags gegessen; ein früheres Verbrauchsdatum der verwendeten Packungen geht vor. Stand der Salat insgesamt länger als 2 Stunden ohne sichere Kühlung, wird er nicht wieder eingelagert, sondern verworfen.
Wie serviere ich Wurstsalat bei einem Buffet sicher?
Stelle nur kleine Portionen bereit und fülle sie aus einem weiterhin gekühlten Vorrat nach. Kalte, leicht verderbliche Speisen sollen bei höchstens 5 °C bleiben. Ist diese Kühlung nicht gewährleistet, darf dieselbe Portion nicht länger als 2 Stunden bei Raumtemperatur angeboten werden.