Pizza mit Rucola und Parmesan
Zwei dünne Pizzen mit Tomatensauce, trocken vorbereitetem Mozzarella und Kirschtomaten; Rucola, Parmesan und Pinienkerne kommen erst nach dem Backen darauf.

Zutaten
Reicht für 2 Personen.
Teig
- 250 g Weizenmehl Type 550
- 160 ml Wasser
- 5 g Frischhefe
Teig und Sauce
- 6 g Feines Salz
Teig, Sauce und Finish
- 30 ml Natives Olivenöl extra
Sauce
- 120 g Passierte Tomaten
- 1 g Zucker
- 1 g Getrockneter Oregano
Belag
- 200 g Mozzarella
- 80 g Kirschtomaten
Finish
- 60 g Rucola
- 30 g Parmesan
- 15 g Pinienkerne
- 5 g Balsamico-Creme
Zum Formen
- 15 g Feiner Hartweizengrieß
Zubereitung
Du kochst für 2 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst. Das Rezept hat 12 Schritte; die passenden Zutaten stehen direkt im Ablauf.
Teig führen und Backfläche aufladen
Schritt 1: Rucola-Pizzateig elastisch auskneten
Zutaten: 160 ml Wasser · 5 g Frischhefe · 250 g Weizenmehl Type 550 · 5 g Feines Salz · 15 ml Natives Olivenöl extra
Frischhefe im Wasser mit 24 bis 28 °C vollständig lösen. Weizenmehl einarbeiten und die befeuchtete Masse 2 Minuten mischen. Danach feines Salz zugeben und das Olivenöl für den Teig langsam einkneten; insgesamt 8 bis 10 Minuten bearbeiten. Der Teig ist fertig, wenn er glatt und elastisch wirkt und eine dünn ausgezogene Stelle Licht durchscheinen lässt, ohne sofort zu reißen.
Schritt 2: Teig kontrolliert gehen lassen und Ofen parallel vorheizen
Schon vorbereitet: Glatter elastischer Rucola-Pizzateig
Den Teig zu einer gespannten Kugel formen, in der abgedeckten Schüssel bei 24 bis 26 °C 45 Minuten gehen lassen und vor Zugluft schützen. Unmittelbar zu Beginn einen Pizzastein oder Backstahl nach Herstellerangabe auf einem Rost im unteren Ofendrittel einsetzen und Ober-/Unterhitze auf 250 °C stellen. Falls ein beteiligtes Gerät nur für eine niedrigere Temperatur freigegeben ist, gilt diese Grenze. Am Ende der Gare soll der Teig ungefähr um die Hälfte größer sein und auf sanften Fingerdruck langsam zurückfedern.
Schritt 3: Zwei Teiglinge abwiegen und entspannen lassen
Schon vorbereitet: Sichtbar aufgegangener Pizzateig
Das Teiggewicht bestimmen und die Masse in zwei gleich schwere Stücke teilen. Beide Stücke mit möglichst wenig Druck rundwirken, mit dem Schluss nach unten absetzen und abgedeckt bei 24 bis 26 °C 20 Minuten entspannen lassen. Die Ofenfläche heizt währenddessen weiter. Backbereit sind die Teiglinge, sobald sie weich, luftig und ohne starken Rückzug dehnbar sind.
Nährwerte
Richtwerte pro Person und für das gesamte Rezept.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Warum kommt der Rucola erst nach dem Backen auf die Pizza?
Die trockenen Blätter bleiben außerhalb des Ofens frisch, grün und leicht pfeffrig. Hitze würde sie zusammenfallen lassen und austretende Feuchtigkeit auf den bereits gebackenen Belag bringen. Deshalb wird der Rucola erst unmittelbar vor dem Servieren verteilt.
Warum entstehen aus dem Teig zwei einzelne Pizzen?
Die Teigmenge lässt sich als zwei kleinere Böden kontrollierter auf einen haushaltsüblichen Pizzastein, Backstahl oder ein umgedrehtes Blech schieben. Außerdem bleibt der Belag lockerer verteilt. Die zweite Pizza wird erst kurz vor ihrem eigenen Backdurchgang belegt, damit sie nicht auf dem Schieber festklebt.
Woran erkenne ich die richtige Teiggare?
Nach der ersten Gare ist die Teigkugel ungefähr um die Hälfte größer und eine sanfte Druckstelle federt gemächlich zurück. Nach der Ruhe als Teiglinge fühlt sich die Masse luftig und dehnbar an. Springt sie sofort zurück, braucht sie noch etwas Zeit; fällt sie beim Berühren ein, ist sie bereits zu weit gegangen.
Kann der Pizzateig über Nacht im Kühlschrank reifen?
Für diese Hefemenge und den veröffentlichten Warmgare-Plan ist keine kalte Übernachtgare geprüft. Eine Umstellung verändert Triebkraft, Aroma und Zeit bis zur Backreife und verlangt deshalb einen eigenen Versuch. Für das zugesicherte Ergebnis gilt ausschließlich der angegebene Ablauf.
Welche heiße Backunterlage eignet sich als Ersatz für Stein oder Stahl?
Ein stabiles, für die Ofentemperatur freigegebenes Backblech kann mit seiner glatten Unterseite nach oben im unteren Ofendrittel aufheizen. Dünne, verzogene oder empfindlich beschichtete Bleche sind ungeeignet. Die Freigaben des Herstellers haben immer Vorrang vor der Rezepttemperatur.
Wie bleibt die Pizza trotz Mozzarella und Tomaten trocken?
Der Mozzarella erreicht vor dem Belegen einen sichtbaren Trockenpunkt, die abgespülten Tomaten werden vollständig abgetrocknet und alle Belagbestandteile liegen locker mit Zwischenräumen. Außerdem wartet der zweite Boden ohne Sauce auf seinen Backdurchgang. So steht feuchter Belag nicht unnötig lange auf rohem Teig.
Wann ist die Pizza mit Rucola vollständig gebacken?
Vor dem frischen Finish muss der Rand goldbraun aufgegangen, der Mozzarella geschmolzen und die Unterseite fest sein sowie braune Röstpunkte tragen. Erst wenn alle drei Merkmale zusammen auftreten, kommt die Pizza aus dem Ofen. Die Zeitspanne dient nur als Prüfpunkt, weil Backflächen unterschiedlich stark heizen.