Plany Rezeptdruck
Pizza Margherita aus dem Backofen
Ein langsam gereifter Pizzateig, einfache Tomatensauce und gut abgetropfter Mozzarella bringen Margherita-Geschmack in den normalen Backofen. Frisches Basilikum kommt nach dem Backen auf die heiße Pizza.

Nährwerte
Richtwerte pro Portion und für das gesamte Rezept.
Zutatenübersicht
Für 2 Portionen.
Teig
- 230 g Wasser, kühl bis lauwarm
- 350 g Pizzamehl Tipo 00
- 8 g Meersalz (fein)
- 2 g Frischhefe
- 5 g Olivenöl (nativ extra), für den Teig
Sauce & Belag
- 180 g Passierte Tomaten, für eine schlichte, ungekochte Pizzasauce
- 3 g Meersalz (fein), für die Sauce
- 5 g Olivenöl (nativ extra), für die Sauce
- 180 g Mozzarella, mindestens 20 Minuten abtropfen lassen
- 6 g Basilikum, Blätter erst nach dem Backen auflegen
Zum Formen
- 15 g Hartweizengrieß, zum Ausziehen und Einschießen
Zubereitung
8 Schritte, mit den passenden Zutaten direkt im Ablauf.
Teig vorbereiten
Teig mischen und kneten
Zutaten: 230 g Wasser · 2 g Frischhefe · 350 g Pizzamehl Tipo 00 · 8 g Meersalz (fein) · 5 g Olivenöl (nativ extra)
Löse die Frischhefe im Wasser auf, gib Pizzamehl Tipo 00 dazu und mische alles 2 Minuten, bis keine trockenen Mehlnester mehr sichtbar sind. Knete den Teig 8 bis 10 Minuten, arbeite das Salz nach den ersten 2 Minuten ein und knete zum Schluss das Olivenöl ein, bis der Teig glatt, elastisch und leicht klebrig ist.
Notiz: Der Teig soll weich sein, aber als zusammenhängende Kugel halten.
Teig langsam reifen lassen
Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn in eine Schüssel und decke ihn ab. Lasse ihn 30 Minuten bei Raumtemperatur anspringen, falte ihn einmal von außen zur Mitte und stelle ihn dann 10 bis 12 Stunden in den Kühlschrank. Er soll sichtbar entspannen und feine Gasblasen bilden, aber nicht stark überlaufen.
Notiz: Die lange kalte Gare verbessert Geschmack und Dehnbarkeit.
Teiglinge formen
Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und lasse ihn 20 Minuten akklimatisieren. Teile ihn in 2 gleich große Stücke, wirke jedes Stück rund und lasse die Teiglinge mit Schluss nach unten abgedeckt 60 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Danach sollen sie locker, dehnbar und nicht mehr eiskalt sein.
Notiz: Nicht kräftig entgasen, damit der Rand beim Backen Luft behält.
Sauce und Belag vorbereiten
Sauce rühren und Mozzarella abtropfen lassen
Zutaten: 180 g Passierte Tomaten · 3 g Meersalz (fein) · 5 g Olivenöl (nativ extra) · Mozzarella · Basilikum
Verrühre die passierten Tomaten mit Meersalz und Olivenöl zu einer ungekochten, dickflüssigen Sauce. Lasse den Mozzarella mindestens 20 Minuten in einem Sieb abtropfen und zupfe ihn anschließend in kleine Stücke. Zupfe die Basilikumblätter erst kurz vor dem Servieren, damit sie frisch bleiben.
Notiz: Zu viel Flüssigkeit macht die Pizzamitte weich; Sauce und Käse deshalb sparsam einsetzen.
Ofen maximal vorheizen
Lege Backstahl, Pizzastein oder ein stabiles umgedrehtes Backblech auf die unterste oder zweitunterste Schiene. Heize den Ofen 45 Minuten auf maximale Ober-/Unterhitze vor, idealerweise 250 bis 275 °C. Die Backfläche muss vollständig durchgeheizt sein, damit der Boden schnell bräunt.
Notiz: Ohne lange Vorheizzeit bleibt der Boden im Haushaltsbackofen oft blass und weich.
Formen und backen
Erste Pizza formen und belegen
Zutaten: 7 g Hartweizengrieß · 90 g Mozzarella
Bestreue die Arbeitsfläche oder Pizzaschaufel dünn mit Hartweizengrieß. Drücke einen Teigling von der Mitte nach außen flach, lasse am Rand 1 bis 2 cm unangetastet und ziehe ihn vorsichtig auf 26 bis 28 cm aus. Bestreiche ihn dünn mit der Hälfte der vorbereiteten Sauce, lasse den Rand frei und verteile den Mozzarella locker darauf.
Notiz: Nicht zu viel Sauce oder Käse verwenden, sonst wird die Mitte weich.
Erste Pizza backen und fertigstellen
Zutaten: 3 g Basilikum
Schiebe die Pizza auf die heiße Backfläche und backe sie 7 bis 10 Minuten, bis der Rand aufgegangen und kräftig gebräunt ist und der Käse geschmolzen ist. Drehe die Pizza bei Bedarf nach der Hälfte der Zeit. Nimm sie aus dem Ofen und lege Basilikumblätter auf.
Notiz: Basilikum erst nach dem Backen auflegen, damit es frisch bleibt und nicht verbrennt.
Zweite Pizza genauso backen
Zutaten: 8 g Hartweizengrieß · 90 g Mozzarella · 3 g Basilikum
Forme und belege den zweiten Teigling genauso mit dem übrigen Hartweizengrieß, der restlichen Sauce und dem restlichen Mozzarella. Backe die zweite Pizza wieder 7 bis 10 Minuten auf der heißen Fläche und belege sie danach mit den übrigen Basilikumblättern. Serviere beide Pizzen sofort, solange Boden und Rand knusprig sind.
Notiz: Während die erste Pizza serviert wird, kann die zweite direkt in den Ofen.
Rezeptnotiz
Für einen guten Boden den Ofen samt Backstahl, Pizzastein oder umgedrehtem Blech mindestens 45 Minuten vorheizen. Mozzarella immer gut abtropfen lassen und die Pizza nur sparsam belegen, damit sie nicht wässrig wird. Basilikum im normalen Backofen am besten erst nach dem Backen auflegen.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Kann ich Trockenhefe statt Frischhefe verwenden?
Ja. Verwende entsprechend weniger Trockenhefe als frische Hefe und mische sie direkt mit dem Mehl oder löse sie im Wasser auf.
Warum wird meine Pizza Margherita wässrig?
Meist sind es drei Dinge: zu viel Sauce, nicht abgetropfter Mozzarella oder zu viel Belag insgesamt. Verwende Sauce sparsam und lasse Fiordilatte gründlich abtropfen.
Was mache ich ohne Pizzastein oder Backstahl?
Ein umgedrehtes, kräftig vorgeheiztes Backblech ist die beste Haushaltslösung. Wichtig ist vor allem, dass es mindestens 45 Minuten bei maximaler Hitze mit aufgeheizt wird.
Kann ich den Teig 24 bis 48 Stunden im Kühlschrank führen?
Ja, das geht gut. Reduziere dann die Frischhefe auf etwa 1 g und lass den Teig nach dem Mischen nur 30 bis 60 Minuten anspringen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Vor dem Formen braucht er wieder Raumtemperatur.
Welche Tomaten eignen sich für die Sauce?
Am einfachsten gelingen passierte Tomaten oder sehr fein zerdrückte Dosentomaten mit wenig Wasser. Die Sauce sollte fruchtig und eher dick sein, damit der Boden nicht durchweicht.
Kommt der Basilikum vor oder nach dem Backen auf die Pizza?
Im normalen Backofen am besten nach dem Backen. So bleibt er aromatisch und verbrennt nicht. Wenn du magst, kannst du höchstens 1 bis 2 kleine Blätter unter den Käse legen.