Hackbraten im Backofen mit kräftiger Soße
Saftiger Hackbraten aus dem Ofen mit eingeweichtem Brötchen, fein gewürzter Hackmasse und passierter Soße aus Röstgemüse und Bratensud.

Zutaten
Reicht für 6 Personen.
Hackbraten
- 1 Stück Altbackenes Weizenbrötchen
Hackbraten und Soße
- 515 ml Kaltes Wasser
Hackbraten
- 15 ml Rapsöl
- 110 g Gelbe Zwiebel
- 4 g Knoblauch
- 800 g Gemischtes Hackfleisch vom Rind und Schwein
- 1 Stück Ei Größe M
- 11 g Mittelscharfer Senf
Hackbraten und Soße
- 12 g Feines Salz
Hackbraten
- 2 g Edelsüßes Paprikapulver
- 0,5 g Getrockneter Majoran
Hackbraten und Soße
- 2 g Schwarzer Pfeffer, gemahlen
Hackbraten
- 10 g Glatte Petersilie
Soße
- 120 g Möhre
- 100 g Knollensellerie
- 16 g Tomatenmark
- 500 ml Rinderbrühe
- 5 ml Worcestershiresauce
- 1 Stück getrocknetes Lorbeerblatt
- 3 g Speisestärke
- 15 g Kalte Butter
Zubereitung
Du kochst für 6 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst. Das Rezept hat 10 Schritte; die passenden Zutaten stehen direkt im Ablauf.
Schritt 1: Arbeitsplatz, Gemüse und Ofen vorbereiten
Zunächst den Backraum mit Ober-/Unterhitze auf 180 °C bringen. Zwiebel sowie Knoblauch schälen; beides separat in feine Würfel schneiden. Möhre und Knollensellerie schälen, in etwa fünf Millimeter kleine Würfel schneiden und getrennt bereitlegen. Petersilie waschen, vollständig trocknen und fein hacken. Für den gegarten Hackbraten ein sauberes Brett, eine saubere Zange und ein sauberes Fleischthermometer bereithalten.
Schritt 2: Brötchen einweichen und gründlich ausdrücken
Zutaten: 1 Stück Altbackenes Weizenbrötchen · 500 ml Kaltes Wasser
Das Brötchen in grobe Stücke brechen, in eine kleine Schüssel legen und mit dem für diesen Schritt vorgesehenen kalten Wasser vollständig benetzen. Zehn Minuten einweichen und einmal wenden. Anschließend portionsweise kräftig ausdrücken. Die Krume soll weich und feucht bleiben, beim Zusammendrücken aber nicht mehr tropfen; das ausgepresste Wasser wird nicht weiterverwendet.
Schritt 3: Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen
Zutaten: 15 ml Rapsöl · 110 g Gelbe Zwiebel · 4 g Knoblauch
Das Rapsöl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel darin fünf bis sechs Minuten glasig dünsten, ohne sie dunkel werden zu lassen. Den Knoblauch zum Schluss nur ungefähr eine halbe Minute unter Rühren erhitzen. Die Mischung flach auf einem sauberen Teller verteilen und abkühlen lassen, bis sie höchstens handwarm ist.
Schritt 4: Hackmasse kurz mischen und zum Laib formen
Nährwerte
Richtwerte pro Person und für das gesamte Rezept.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Warum reißt Hackbraten beim Backen auf?
Häufig wurde die Masse zu lange gemischt, das Brötchen war noch tropfnass oder der Laib wurde ungleichmäßig geformt. Die Krume kräftig ausdrücken, die Zutaten nur bis zur gleichmäßigen Verteilung mischen und eine gleichmäßig dicke Form mit geschlossener Oberfläche herstellen.
Woran erkenne ich, dass der Hackbraten sicher gar ist?
Am zuverlässigsten ist ein sauberes Fleischthermometer. Die Messspitze gehört in den kältesten Bereich der dicksten Stelle, ohne den heißen Formboden zu berühren. Der niedrigste Messwert darf 70 °C nicht unterschreiten und muss dort zwei Minuten bestehen bleiben. Farbe und Fleischsaft sind nur ergänzende Hinweise.
Warum bleibt die Hackbratensoße zu dünn?
Zuerst muss der passierte Bratensud offen etwas einkochen. Die Speisestärke anschließend vollständig mit kaltem Wasser verrühren und erst dann in die leise kochende Soße geben. Nach kurzer Kochzeit prüfen: Die Soße soll einen Löffel dünn überziehen, nicht puddingartig werden.
Wie lassen sich Hackbraten und Soße sicher aufbewahren?
Das Gericht zügig in flachen, abgedeckten Portionen abkühlen. Nach wenigen Stunden müssen die Behälter weniger als 7 °C erreicht haben. Spätestens am dritten Tag sollten die gekühlten Reste verbraucht sein. Beim Erwärmen Hackbraten und Soße gleichmäßig erhitzen, bis der kälteste Kern wenigstens 70 °C misst; diese Temperatur zwei Minuten halten.
Welche Allergene enthält dieser Hackbraten?
Weizenbrötchen enthält glutenhaltiges Getreide, außerdem sind Ei, Senf und Sellerie enthalten. Worcestershiresauce kann Fisch und weitere kennzeichnungspflichtige Bestandteile enthalten; auch bei Brühe und Würzsauce ist deshalb die Allergenliste der konkret verwendeten Packung maßgeblich.