Griechischer Kartoffelsalat mit Oliven und Kapern
Dieser griechische Kartoffelsalat verbindet lauwarm marinierte festkochende Kartoffeln mit Gurke, Kirschtomaten, roten Zwiebeln, Kalamata-Oliven und Kapern. Das Zitronen-Oregano-Dressing zieht besonders gut ein, weil die Kartoffeln noch warm mariniert werden. So entsteht ein frischer, veganer Kartoffelsalat ohne Mayo, der sich prima vorbereiten lässt und kalt oder leicht lauwarm hervorragend zu Grillgut, Buffet und sommerlichen Beilagen passt.

Zutaten
Salat
- 800 g festkochende kartoffeln, gründlich gewaschen, mit Schale garen
- 150 g Salatgurke, entkernt, klein gewürfelt und trocken getupft
- 200 g Kirschtomaten, halbiert
- 80 g Rote Zwiebel, fein gewürfelt
- 60 g Kalamata-Oliven, entsteint, halbiert
- 20 g Kapern, abgetropft
- 15 g Petersilie, fein gehackt, aufgeteilt
- 5 g Dill, fein gehackt, aufgeteilt
Dressing
- 60 g olivenoel extra vergine, für das Zitronendressing
- 30 g Zitronensaft, frisch gepresst
- 15 g Rotweinessig, für eine klare, mediterrane Säure
- 6 g Knoblauch, fein gerieben oder gepresst
- 2 g Oregano (getrocknet), klassisch griechisch gewürzt
- 8 g Salz, aufgeteilt für Kochwasser, Dressing und zum Abschmecken
- 1 g schwarzer pfeffer, frisch gemahlen
Zubereitung
Schritt 1.Kartoffeln garen: Koche die Kartoffeln in gut gesalzenem Wasser nur sanft, bis sie gar, aber noch formstabil sind. Gieße sie danach ab, lasse sie kurz ausdampfen und verarbeite sie erst weiter, wenn sie sich gut schneiden lassen.
Notiz: Nicht sprudelnd kochen, sonst platzen die Kartoffeln schneller auf und werden beim Mischen brüchig.
Schritt 2.Gemüse und Einlagen vorbereiten: Bereite Salatgurke, Kirschtomaten, Rote Zwiebel und Kalamata-Oliven jetzt vollständig vor, entkerne oder entsteine nur bei Bedarf und schneide alles in gleichmäßige, salattaugliche Stücke. Halte feuchte und würzige Komponenten möglichst getrennt bereit, damit beim späteren Mischen nichts verwässert und die Texturen klar bleiben.
Notiz: Alle Einlagen lieber eher klein schneiden, dann lässt sich der Salat später schonend mischen.
Schritt 3.Zitronendressing anrühren: Verrühre Zitronensaft, Rotweinessig, Knoblauch und Oregano (getrocknet) jetzt gründlich, bis sich alles gleichmäßig verbindet und keine trockenen Stellen oder Klümpchen mehr sichtbar sind.
Notiz: Wenn du sehr säureempfindlich bist, zuerst nur etwa drei Viertel des Zitronensafts einrühren und am Ende nachjustieren.
Schritt 4.Kartoffeln schneiden und warm marinieren: Schneide die noch warmen Kartoffeln in gleichmäßige Stücke und mische sie direkt mit dem vorbereiteten Dressing, damit die Aromen tief einziehen und der Salat später saftig statt stumpf schmeckt.
Notiz: Warm marinierte Kartoffeln schmecken später deutlich aromatischer als komplett ausgekühlte.
Schritt 5.Gemüse, Oliven und Kapern unterheben: Nun Salatgurke, Kirschtomaten, rote Zwiebel, Kalamata-Oliven und Kapern zu den marinierten Kartoffeln geben. Alles vorsichtig von unten nach oben mischen, damit die Kartoffeln möglichst ganz bleiben und die Tomaten nicht zerdrückt werden. Wenn sich etwas Dressing am Schüsselboden sammelt, den Salat nur einmal locker durchheben.
Notiz: Jetzt nicht mehr kräftig rühren, sonst wird der Kartoffelsalat schnell stumpf und bröselig.
Schritt 6.Erste Kräuterrunde einarbeiten: Ein Teil der Kräuter kommt erst später dazu, damit der Salat am Ende besonders frisch wirkt. Hebe einen ersten Teil der Kräuter locker unter, damit sich ihr Aroma verteilt, ohne dass der Salat stumpf wirkt. Den restlichen Kräuteranteil gibst du erst ganz am Schluss dazu.
Notiz: Ein Teil der Kräuter kommt erst später dazu, damit der Salat am Ende besonders frisch wirkt.
Schritt 7.Durchziehen lassen und fertig abschmecken: Lasse den Salat kurz durchziehen, damit sich Kartoffeln und Dressing verbinden. Hebe dann die restlichen Kräuter unter und schmecke alles mit Salz, Säure und Pfeffer sauber ab.
Notiz: Falls der Salat nach der Ruhezeit etwas stumpf wirkt, hilft meist schon einmal sanftes Durchheben.
Anmerkung
Für die beste Konsistenz die Kartoffeln nur so lange garen, bis sie gerade eben weich sind, und noch warm mit dem Dressing mischen. Gurke und Kapern gut abtropfen lassen, damit der Salat nicht wässrig wird. Der Salat schmeckt gut gekühlt, aber auch leicht lauwarm sehr rund.
Häufige Fragen
Kann ich den griechischen Kartoffelsalat am Vortag vorbereiten?
Ja, das klappt sehr gut. Am besten vollständig zubereiten, abgedeckt kalt stellen und vor dem Servieren noch einmal locker durchheben und abschmecken.
Welche Kartoffeln eignen sich am besten?
Festkochende Kartoffeln sind ideal, weil sie beim Kochen formstabil bleiben und sich später sauber marinieren lassen, ohne zu zerfallen.
Schmeckt der Salat besser kalt oder lauwarm?
Mariniert wird er am besten mit noch warmen Kartoffeln. Servieren kannst du ihn danach gut gekühlt oder leicht lauwarm – beides passt sehr gut.
Wie verhindere ich, dass der Kartoffelsalat wässrig wird?
Die Kartoffeln nach dem Kochen kurz ausdampfen lassen, Gurke entkernen und trocken tupfen sowie Kapern gut abtropfen lassen. So bleibt das Dressing aromatisch und klar.
Wie lange hält sich der Salat im Kühlschrank?
Gut abgedeckt hält er sich in der Regel etwa 2 Tage im Kühlschrank. Vor dem Servieren immer kurz umrühren und noch einmal probieren.