Plany Rezeptdruck
Gebratene Reisnudeln mit Gemüse und Limette
Knapp vorbereitete Reisbandnudeln, gestaffelt gebratenes Gemüse und eine separat angerührte Sauce verbinden sich erst zum Schluss. So bleibt die Pfanne aromatisch statt weich oder wässrig.

Nährwerte
Richtwerte pro Portion und für das gesamte Rezept.
Zutatenübersicht
Für 4 Portionen.
Reisnudeln und Gemüse
- 250 g breite Reisbandnudeln, getrocknet, am besten 5–10 mm breit, aus Reis hergestellt
- 1 Stück Rote Paprika, entkernt und in feine Streifen geschnitten
- 2 Stück Karotten, geschält und in dünne Stifte geschnitten
- 200 g Pak Choi, Stiele in Streifen, Blätter grob geschnitten
- 3 Stück Frühlingszwiebeln, heller und grüner Teil getrennt in Ringe geschnitten
- 2 Stück Knoblauchzehen, fein gehackt
- 20 g frischer Ingwer, fein gerieben
Sauce
- 45 ml glutenfreie Tamari-Sojasauce, ersetzt normale Sojasauce, wenn das Gericht glutenfrei bleiben soll
- 15 ml Reisessig, für klare Säure ohne starke Süße
- 1 Stück Bio-Limette, Schale fein abreiben und Saft auspressen
- 15 ml Ahornsirup, rundet Salz, Säure und Chili ab
- 10 ml geröstetes Sesamöl, erst in der Sauce verwenden, nicht zum scharfen Anbraten
- 1 TL Speisestärke aus Mais, macht die Sauce glänzend und haftend
- 0,5 TL Chiliflocken, für milde Schärfe, nach Verträglichkeit anpassen
Zum Braten und Servieren
- 30 ml raffiniertes Rapsöl, hitzestabil und neutral im Geschmack
- 2 EL geröstete Sesamsamen, für nussigen Crunch zum Schluss
- 1 Handvoll frischer Koriander, grob gezupft; passt besonders gut zu Limette und Chili
Zubereitung
8 Schritte, mit den passenden Zutaten direkt im Ablauf.
Sauce und Reisnudeln vorbereiten
Tamari-Limetten-Sauce glatt rühren
Zutaten: 45 ml glutenfreie Tamari-Sojasauce · 15 ml Reisessig · 1 Stück Bio-Limette · 15 ml Ahornsirup · 10 ml geröstetes Sesamöl · 1 TL Speisestärke aus Mais · 0.5 TL Chiliflocken
Die Limettenschale fein abreiben und den Saft auspressen. Beides mit Tamari, Reisessig, Ahornsirup, Sesamöl, Speisestärke und Chiliflocken glatt rühren. Die Sauce vor dem späteren Eingießen nochmals umrühren, weil sich die Stärke absetzt.
Reisnudeln knapp vorbereiten
Zutaten: 250 g breite Reisbandnudeln, getrocknet
Die Reisbandnudeln nach Packungsangabe mit sehr heißem Wasser nur bis biegsam und knapp bissfest vorbereiten. Sofort abgießen, kalt abschrecken und gründlich ausdampfen lassen. Ein leichter fester Kern ist richtig, weil die Nudeln später in der Pfanne nachgaren.
Gemüse und Aromaten schneiden
Zutaten: 1 Stück Rote Paprika, entkernt und in feine Streifen geschnitten · 2 Stück Karotten, geschält und in dünne Stifte geschnitten · 200 g Pak Choi, Stiele in Streifen, Blätter grob geschnitten · 3 Stück Frühlingszwiebeln, heller und grüner Teil getrennt in Ringe geschnitten · 20 g frischer Ingwer, fein gerieben
Paprika in feine Streifen und Karotten in dünne Stifte schneiden. Pak-Choi-Stiele und Blätter getrennt bereitlegen. Frühlingszwiebeln in helle und grüne Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken und Ingwer fein reiben.
Gemüse und Nudeln braten
Festes Gemüse kräftig anbraten
Zutaten: 30 ml raffiniertes Rapsöl · 1 Stück Rote Paprika · 2 Stück Karotten · 200 g Pak Choi
Eine große Pfanne oder einen Wok stark, aber kontrolliert erhitzen. Öl, Paprika, Karotten und zunächst die Pak-Choi-Stiele hineingeben. Unter häufigem Wenden braten, bis einzelne Kanten Farbe zeigen und das Gemüse noch klaren Biss hat; die Blätter zurückbehalten.
Aromaten kurz mitbraten
Zutaten: 3 Stück Frühlingszwiebeln · 2 Stück Knoblauchzehen · 20 g frischer Ingwer
Helle Frühlingszwiebelringe, Knoblauch und Ingwer zum Gemüse geben und nur bis zum deutlichen Duft mitbraten. Die grünen Ringe zurückbehalten. Knoblauch darf keine dunklen Stellen bekommen.
Pak-Choi-Blätter zusammenfallen lassen
Zutaten: 200 g Pak Choi, Stiele in Streifen, Blätter grob geschnitten
Die zurückbehaltenen Blätter unterheben, bis sie gerade weich werden und kräftig grün bleiben. Sichtbare Flüssigkeit offen verdampfen lassen, bevor die Nudeln in die Pfanne kommen.
Reisnudeln lockern und Sauce binden
Die vorbereiteten Reisnudeln vorsichtig unter das Gemüse heben. Die Sauce nochmals aufrühren, zugießen und alles bei hoher Hitze wenden, bis die Nudeln glänzen und am Pfannenboden keine dünne Flüssigkeit mehr steht. Dann sofort von der Hitze nehmen.
Fertigstellen
Mit Sesam und Koriander servieren
Zutaten: 2 EL geröstete Sesamsamen · 1 Handvoll frischer Koriander
Grüne Frühlingszwiebelringe, Sesam und gezupften Koriander vorsichtig unterheben. Direkt servieren, solange die Nudeln locker und das Gemüse bissfest sind.
Rezeptnotiz
Breite Reisbandnudeln sind für die Pfanne stabiler als feine Vermicelli. Für ein glutenfreies Ergebnis nur entsprechend gekennzeichnete Reisnudeln und glutenfreie Tamari verwenden.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Wie bleiben Reisnudeln beim Braten locker?
Nur knapp gar vorbereiten, kalt abschrecken und sehr gut abtropfen lassen. Eine große heiße Pfanne, verdampfte Gemüseflüssigkeit und die erst am Ende zugegebene Sauce verhindern einen weichen Nudelblock.
Muss ich Reisnudeln kochen oder reicht Einweichen?
Das hängt von Form und Hersteller ab. Für diese Pfanne sollen sie vor dem Braten biegsam, aber noch knapp bissfest sein. Die Packungsangabe und dieser Garzustand sind verlässlicher als eine pauschale Zeit.
Sind griechische Reisnudeln dasselbe wie asiatische Reisnudeln?
Nein. Kritharaki oder Orzo sehen reisförmig aus, bestehen aber meist aus Hartweizen. Hier werden asiatische Reisbandnudeln aus Reis verwendet; Gartechnik und Flüssigkeitsbedarf sind nicht austauschbar.
Kann ich dünne Reisnudeln verwenden?
Ja, sie werden jedoch schneller weich und brechen leichter. Nimm sie noch fester aus dem Wasser und hebe sie besonders vorsichtig unter Gemüse und Sauce.
Was kann ich für die Reisnudelpfanne vorbereiten?
Gemüse und Sauce lassen sich einige Stunden vorher getrennt abgedeckt kühlen. Die Nudeln erst kurz vor dem Braten vorbereiten, damit sie weder austrocknen noch zusammenkleben.
Wie bewahre ich Reste auf?
Reste innerhalb von zwei Stunden in einen flachen Behälter geben, bei höchstens 5 °C kühlen und innerhalb von 24 Stunden verbrauchen. In der heißen Pfanne einmal vollständig durcherhitzen und nicht mehrfach aufwärmen.