Entenbrust mit Rotwein-Orangen-Soße
Die Haut startet in der kalten Pfanne und bräunt gleichmäßig; Rotwein, Orange, Fond und Bratensatz ergeben die passierte Soße.

Zutaten
Reicht für 4 Personen.
Entenbrust
- 960 g Barbarie-Entenbrustfilets mit Haut
Würzung
- 9 g Feines Meersalz
- 1 g Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Rotwein-Orangen-Soße
- 120 g Schalotten
- 100 g Karotten
- 15 g Tomatenmark
- 7 g Flüssiger Honig
- 180 ml Trockener Rotwein
- 350 ml Ungesalzener Geflügelfond
- 2 Stück Bio-Orangen
- 2 Zweige Frischer Thymian
- 1 Stück getrocknetes Lorbeerblatt
- 3 g Speisestärke aus Mais
- 20 g Butter
Zubereitung
Du kochst für 4 Personen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst. Das Rezept hat 10 Schritte; die passenden Zutaten stehen direkt im Ablauf.
Soßenbasis vorbereiten
Schritt 1: Gemüse und Orangen vor dem Geflügel vorbereiten
Zutaten: 120 g Schalotten · 100 g Karotten · 2 Stück Bio-Orangen
Den Backofen auf 120 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine saubere ofenfeste Form bereitstellen. Schalotten schälen und fein würfeln. Karotten gründlich bürsten oder schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Orangen unter fließendem warmem Wasser gründlich waschen, trocknen, nur die farbige Schale fein abreiben und anschließend auspressen. Abrieb und Saft abgedeckt bereitstellen. So bleiben Brett und Messer frei von rohem Geflügelsaft, solange die Soßenbestandteile vorbereitet werden.
Schritt 2: Gemüse mit Tomatenmark und Honig rösten
Zutaten: 15 g Tomatenmark · 7 g Flüssiger Honig · 10 g Butter
Schon vorbereitet: Vorbereitete Gemüse- und Orangenbestandteile
Einen breiten Topf mäßig erwärmen und den ersten Butteranteil darin gerade verflüssigen. Schalotten und Karotten hineingeben und regelmäßig wenden. Weitergaren, bis die Schalotten durchsichtig wirken und einzelne Karottenkanten hellbraun sind. Tomatenmark und Honig untermischen; der Ansatz ist bereit für den Wein, sobald er dunkelrot aussieht und kräftig duftet. Zeigen sich dunkle Brandstellen, das Kochgeschirr unverzüglich von der Hitzequelle nehmen, denn dieser Ansatz würde die Soße bitter machen.
Schritt 3: Rotwein reduzieren
Nährwerte
Richtwerte pro Person und für das gesamte Rezept.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Warum beginnt die Entenbrust in einer kalten Pfanne?
Der langsame Temperaturanstieg gibt dem Fett unter der Haut Zeit auszutreten, bevor die Oberfläche zu dunkel wird. Das abgegossene Fett verhindert ein Fettbad; gleichzeitig liegt die Haut weiter direkt auf dem heißen Pfannenboden und kann gleichmäßig trocknen und bräunen.
Welche Kerntemperatur ist für Entenbrust sicher?
Für dieses Geflügelrezept gilt der amtliche Sicherheitsmaßstab: Im dicksten Fleischbereich müssen 70 °C mindestens zwei zusammenhängende Minuten anliegen. Das Thermometer wird seitlich eingeführt und darf weder die Form noch die Pfanne berühren. Eine niedrigere Temperatur wird nicht als sichere Variante empfohlen.
Warum wird die rohe Entenbrust nicht gewaschen?
Waschen entfernt mögliche Keime nicht zuverlässig, verteilt sie durch Spritzer aber leicht auf Spüle, Hände und Arbeitsflächen. Die Entenbrust wird mit Einmalpapier trocken getupft. Papier und austretende Flüssigkeit werden entsorgt; Hände, Messer, Brett und Kontaktflächen werden danach gründlich gereinigt.
Kann ich die Soße ohne Rotwein zubereiten?
Ungesüßter roter Traubensaft kann den Rotwein ersetzen. Ein wenig milder Essig bringt die fehlende Säure zurück. Diese Variante schmeckt fruchtiger und süßer; sie sollte deshalb vor dem Binden probiert werden. Die eigentliche Rezeptfassung verwendet trockenen Rotwein.
Kann ich die Rotwein-Orangen-Soße vorbereiten?
Die passierte Basis lässt sich am Vortag kochen, zügig abkühlen und abgedeckt kühlen. Beim Servieren wird sie vollständig erhitzt und erst dann mit dem frischen Bratensatz aus der Entenpfanne verbunden, gebunden und mit Butter abgerundet. So bleibt die Entenbrust selbst frisch gebraten.
Wie bewahre ich Entenbrust und Soße sicher auf?
Übrig gebliebenes Fleisch und Soße sofort getrennt flach verteilen, rasch auf unter 7 °C bringen und danach in dicht geschlossenen Behältern kühlen. Während der nächsten 48 Stunden aufbrauchen und beim erneuten Servieren bis in die Mitte vollständig erhitzen. War die Kühlung unterbrochen oder fallen Geruch und Oberfläche auf, werden die Reste nicht mehr verwendet.
Warum kann die Soße bitter werden?
Häufig wurden weiße Orangenschale mit abgerieben, Tomatenmark oder Honig zu dunkel geröstet oder der Rotweinansatz ist am Topfboden angebrannt. Nur die farbige Schale verwenden, den Röstansatz aufmerksam führen und schwarze Stellen nicht mit Flüssigkeit in die Soße lösen.