Dänische Zimtschnecken (Kanelsnegle) mit Kardamom
Wenn du dänische Zimtschnecken selber backen möchtest, ist dieses Kanelsnegle Rezept eine verlässliche Version für zuhause: weich, buttrig und aromatisch, mit feinem Kardamom im Hefeteig und einer klassischen Zimt-Zucker-Füllung. Klare Garzeiten, ein konkretes Rechteckmaß zum Ausrollen und eine feste Backtemperatur machen das Rezept gut planbar. Die helle Glasur und etwas Hagelzucker sorgen zum Schluss für den typischen süßen Finish.

Zutaten
Teig
- 250 ml Vollmilch, lauwarm
- 7 g Trockenhefe
- 60 g Zucker
- 80 g Butter, geschmolzen und handwarm abgekühlt
- 1 Stk Hühnerei, zimmerwarm
- 500 g Weizenmehl, backstark
- 6 g Salz
- 4 g Kardamom gemahlen
Füllung
- 80 g Butter, sehr weich
- 120 g Brauner Zucker
- 10 g Zimt (gemahlen)
Glasur
- 150 g Puderzucker
- 25 ml Vollmilch, für die Glasur, nach Bedarf
- 5 ml Vanilleextrakt
Topping
- 30 g Hagelzucker
Zubereitung
Teig
Schritt 1.Flüssige Basis vorbereiten: Bereite Butter, Vollmilch und Hühnerei jetzt vollständig vor, wasche oder trockne empfindliche Zutaten bei Bedarf gründlich und schneide alles in gleichmäßige Stücke, Würfel oder Scheiben für den folgenden Arbeitsschritt. Lege die Komponenten anschließend getrennt bereit, damit später nichts verwässert, übergart oder im Ablauf durcheinandergerät.
Notiz: Die Mischung sollte klar handwarm, aber nicht heiß sein.
Schritt 2.Teig kneten: 500 g Weizenmehl mit 7 g Trockenhefe, 60 g Zucker, 6 g Salz und 4 g gemahlenem Kardamom mischen. Die Milch-Butter-Ei-Mischung zugeben und alles 8 bis 10 Minuten zu einem weichen, glatten Teig kneten; löst er sich weitgehend vom Schüsselrand, ist das Klebergerüst stabil genug.
Notiz: Trockenhefe kann hier direkt mit den trockenen Zutaten verarbeitet werden.
Schritt 3.Erste Gare: Den Teig zu einer glatten Kugel formen, in einer abgedeckten Schüssel 60 bis 90 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen und nicht austrocknen lassen. Er ist bereit, wenn er sein Volumen ungefähr verdoppelt hat und auf sanften Fingerdruck langsam zurückfedert. Halte die Masse jetzt über die gesamte Reifezeit warm und möglichst ruhig, damit die Kultur gleichmäßig arbeiten kann.
Notiz: Die genaue Dauer hängt von Raumtemperatur und Teigwärme ab.
Füllen und Formen
Schritt 4.Teig ausrollen und füllen: Den gegangenen Teig auf wenig Mehl zu einem Rechteck von etwa 30 x 40 cm ausrollen. 80 g sehr weiche Butter gleichmäßig verstreichen, dann 120 g braunen Zucker mit 10 g Zimt mischen und aufstreuen; rundherum etwa 2 cm Rand frei lassen, damit die Rolle später sauber schließt.
Notiz: Wenig zusätzliches Mehl hält die Schnecken saftiger.
Schritt 5.Aufrollen und schneiden: Bereite jetzt vollständig vor, wasche oder trockne empfindliche Zutaten bei Bedarf gründlich und schneide alles in gleichmäßige Stücke, Würfel oder Scheiben für den folgenden Arbeitsschritt. Lege die Komponenten anschließend getrennt bereit, damit später nichts verwässert, übergart oder im Ablauf durcheinandergerät.
Notiz: Ein scharfes Messer verformt die Spiralen deutlich weniger als ein stumpfes.
Schritt 6.Stückgare: Halte die Masse jetzt über die gesamte Reifezeit warm und möglichst ruhig, damit die Kultur gleichmäßig arbeiten kann. Achte auf eine gleichmäßige Hitze und beobachte Farbe sowie Konsistenz, damit der Garpunkt in diesem Schritt sauber getroffen wird.
Notiz: Nicht zu lange stehen lassen, sonst laufen die Spiralen leichter auseinander.
Backen und Glasieren
Schritt 7.Goldbraun backen: Den Backofen rechtzeitig auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Die Schnecken auf mittlerer Schiene 16 bis 18 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist; danach 5 bis 10 Minuten auf dem Blech entspannen lassen, damit die Krume saftig bleibt.
Notiz: Lieber nach Farbe gehen als zu dunkel backen.
Schritt 8.Glasur anrühren: Verrühre Puderzucker, Vollmilch und Vanilleextrakt jetzt gründlich, bis sich alles gleichmäßig verbindet und keine trockenen Stellen oder Klümpchen mehr sichtbar sind.
Notiz: Zu dünne Glasur zieht zu stark ein und verliert den typischen hellen Überzug.
Schritt 9.Glasieren und fertigstellen: Achte bei Puderzucker, Vollmilch, Vanilleextrakt und Hagelzucker auf eine gleichmäßige Verarbeitung, damit Konsistenz und Struktur in diesem Schritt stimmig bleiben.
Notiz: Auf lauwarmem Gebäck hält die Glasur am besten.
Anmerkung
Der Teig darf nach dem Kneten weich und leicht geschmeidig sein; arbeite auf der Fläche nur mit wenig zusätzlichem Mehl, damit die Schnecken saftig bleiben. Für die erste Gare sind 60 bis 90 Minuten ein guter Richtwert, für die Stückgare meist 30 bis 45 Minuten. Reste luftdicht lagern und vor dem Essen 10 bis 15 Sekunden in der Mikrowelle oder kurz im Ofen erwärmen.
Häufige Fragen
Kann ich den Teig am Vorabend vorbereiten?
Ja. Nach dem Kneten den Teig gut abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Am nächsten Tag 30 bis 45 Minuten temperieren lassen, dann ausrollen, füllen, formen und zur Stückgare stellen.
Kann ich statt Trockenhefe frische Hefe verwenden?
Ja. Ersetze die 7 g Trockenhefe durch 21 g frische Hefe. Löse sie in der lauwarmen Milch auf und arbeite dann wie im Rezept beschrieben weiter.
Welches Mehl passt für diese Zimtschnecken am besten?
Ein backstarkes Weizenmehl ist ideal, weil der Hefeteig damit gut aufgeht und die Schnecken weich, aber formstabil bleiben. Mit einem schwächeren Mehl gelingt das Rezept meist auch, der Teig kann dann jedoch etwas weicher und weniger elastisch wirken.
Warum läuft die Füllung aus den Schnecken?
Meist ist die Rolle zu locker oder die Füllung liegt bis ganz an den Rand. Lass rundherum etwas Rand frei und rolle den Teig straff, aber ohne ihn zusammenzuquetschen.
Wie bleiben die Schnecken nach dem Backen weich?
Backe sie nur bis goldbraun und nicht zu dunkel. Luftdicht verpackt bleiben sie etwa 2 Tage gut, und kurz angewärmt werden Krume und Füllung wieder deutlich weicher.
Kann ich die Schnecken einfrieren?
Ja. Am besten ohne Glasur vollständig auskühlen lassen, luftdicht einfrieren und vor dem Servieren auftauen und kurz erwärmen. Die Glasur danach frisch auftragen.