Butterkuchen vom Blech mit Mandeln
Weicher Hefeteig trägt tiefe Butterkuhlen und eine goldene Mandel-Zucker-Kruste. Das Sahnefinish zieht in die warme Krume.

Zutaten
Reicht für 20 Personen. Ergibt 20 Stücke. Pro Person: 1 Stück Butterkuchen.
Hefeteig
- 500 g Weizenmehl Type 550
- 250 ml Vollmilch mit 3,5 % Fett
- 21 g frische Hefe
Hefeteig und Belag
- 195 g feiner Zucker
- 240 g Süßrahmbutter
Hefeteig
- 1 Stück Ei (Größe M)
- 8 g feines Salz
Belag
- 80 g gehobelte Mandeln
Finish
- 80 ml Schlagsahne
Zubereitung
Für 20 Personen bereitest du insgesamt 20 Stücke zu. Pro Person: 1 Stück Butterkuchen. Alle Mengen in den Schritten sind bereits angepasst. Das Rezept hat 10 Schritte; die passenden Zutaten stehen direkt im Ablauf.
Hefeteig kneten und zur ersten Gare stellen
Schritt 1: Hefe in lauwarmer Milch auflösen
Zutaten: 250 ml Vollmilch mit 3,5 % Fett · 21 g frische Hefe · 15 g feiner Zucker
Die Vollmilch auf 28 bis 30 °C erwärmen. Frische Hefe hineinbröckeln, den für diesen Schritt zugeordneten Zucker zugeben und glatt rühren. Die Mischung 5 Minuten stehen lassen. Einzelne Bläschen sind ein gutes Aktivitätszeichen; bleibt die Mischung völlig reglos, Temperatur und Haltbarkeit der Hefe prüfen.
Schritt 2: Teig vollständig auskneten und hygienisch arbeiten
Zutaten: 500 g Weizenmehl Type 550 · 60 g feiner Zucker · 80 g Süßrahmbutter · 1 Stück Ei (Größe M) · 8 g feines Salz
Mehl, den für diesen Schritt zugeordneten Zucker und Salz in der Rührschüssel mischen. Das Ei zuerst in einer kleinen Schale aufschlagen, auf Schalenreste prüfen und zusammen mit der Hefemilch zugeben. 4 Minuten langsam kneten. Dann die weiche Butter nach und nach einarbeiten. Nach weiteren 6 bis 8 Minuten Knetzeit soll die Oberfläche glatt glänzen und eine dünn ausgezogene Teighaut nicht sofort reißen. Den rohen Mehl-Ei-Teig nicht probieren; Hände, Schale und Geräte nach Eikontakt gründlich reinigen.
Schritt 3: Erste Gare nach Volumen beurteilen
Zutaten: 21 g frische Hefe ·
Nährwerte
Richtwerte pro Person und für das gesamte Rezept.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Warum braucht Butterkuchen zwei Gehphasen?
Die erste Gare baut Volumen und Aroma im vollständig gekneteten Hefeteig auf. Die zweite Gare lockert den bereits auf dem Blech geformten Teig. Entscheidend sind die sichtbare Volumenzunahme und der langsam zurückfedernde Fingerdruck, nicht nur die Uhrzeit.
Lässt sich die frische Hefe durch Trockenhefe austauschen?
Ja. Verwende die laut Packung zur Mehlmenge passende Trockenhefemenge und mische sie nach Herstellerangabe entweder mit dem Mehl oder der Flüssigkeit. Beurteile beide Gehphasen weiterhin nach Volumen und Druckprobe.
Was macht diesen Kuchen zu einem Butterkuchen?
Die amtlichen Leitsätze beschreiben Butterkuchen als Hefekuchen, der im Teig und in der Auflage als zugesetztes Fett nur Butter enthält und einen festgelegten Butteranteil erreicht. Dieses Rezept erfüllt beide Merkmale; Mandeln sind für die Bezeichnung nicht zwingend.
Wie verhindere ich, dass Butterkuchen trocken wird?
Knete den weichen Teig vollständig aus, gib nicht vorschnell zusätzliches Mehl dazu und beende das Backen bei goldgelber Oberfläche und elastischer Mitte. Das Sahnefinish kommt direkt auf den heißen Kuchen und zieht dann gleichmäßig in die Krume ein.
Wie erkenne ich das Ende der Backzeit?
Die Oberfläche ist gleichmäßig goldgelb, der Rand etwas dunkler und die Mitte federt bei leichtem Druck zurück. Es darf kein feuchter roher Teig austreten. Diese Merkmale sind verlässlicher als eine starre Minutenangabe.
Kann ich statt Weizenmehl Type 550 auch Type 405 verwenden?
Ja, der Kuchen gelingt auch mit Type 405. Der Teig kann damit etwas weicher wirken und beim Formen stärker kleben. Knete ihn zuerst vollständig aus und arbeite nicht vorschnell weiteres Mehl ein.
Wie bewahre ich Butterkuchen mit Sahnefinish auf?
Am besten schmeckt der Kuchen frisch und lauwarm. Vollständig ausgekühlte Reste luftdicht kühlen und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen. Vor dem Servieren kurz temperieren oder sanft erwärmen.
Kann ich den Butterkuchen ohne Mandeln backen?
Ja. Lasse die Mandeln weg und verteile Butter und Zucker weiterhin gleichmäßig. Die Bezeichnung Butterkuchen bleibt fachlich passend; zugleich entfällt die Mandelzutat, wobei Kreuzkontaminationen in der eigenen Küche weiterhin berücksichtigt werden müssen.