Plany Rezeptdruck
Saftiger Bananenkuchen aus der Kastenform
Nach der Mehlzugabe nur kurz rühren, damit der Kuchen nicht kompakt wird. Bei der Stäbchenprobe dürfen noch wenige feuchte Krümel haften.

Nährwerte
Richtwerte pro Portion und für das gesamte Rezept.
Zutatenübersicht
Für 12 Portionen.
Für den Bananenkuchen
- 3 Stück Bananen, sehr reif
- 120 g Butter, weich
- 110 g Brauner Zucker
- 8 g Vanillezucker
- 1 g Salz
- 2 Stück Eier, Größe M
- 60 ml Vollmilch
- 230 g Weizenmehl Type 405
- 8 g Backpulver
- 80 g Schokostückchen, zartbitter oder backfest
Zubereitung
10 Schritte, mit den passenden Zutaten direkt im Ablauf.
Vorbereiten
Form und Ofen vorbereiten
Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen, damit der weiche Kuchen später sauber herausgehoben werden kann. Alle Zutaten kurz bereitstellen, damit der Rührteig ohne Pause verarbeitet wird.
Notiz: Eine Form um 25 cm Länge passt gut; bei deutlich anderer Größe die Backzeit im Blick behalten.
Bananen fein zerdrücken
Zutaten: 3 Stück Bananen
Die Bananen schälen und mit einer Gabel fein zerdrücken, bis nur noch kleine weiche Stückchen sichtbar sind. Je reifer und fleckiger die Schale war, desto aromatischer und saftiger wird der Kuchen.
Notiz: Große Bananenstücke können später feuchte Taschen bilden; deshalb lieber gründlich zerdrücken.
Rührteig herstellen
Butter und Zucker cremig rühren
Zutaten: 120 g Butter · 110 g Brauner Zucker · 8 g Vanillezucker · 1 g Salz
Butter, braunen Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Rührschüssel hell und cremig aufschlagen. Die Masse soll sichtbar weicher werden und am Schüsselrand glatt wirken.
Notiz: Dieser Schritt bringt Luft in den Teig und sorgt für eine feinere Krume.
Eier einarbeiten
Zutaten: 2 Stück Eier
Die Eier nacheinander unterrühren. Nach jeder Zugabe so lange rühren, bis die Masse wieder gleichmäßig aussieht. Falls sie leicht gerinnt, ist das unkritisch; nach der Mehlzugabe bindet der Teig wieder.
Banane und Milch einrühren
Zutaten: 60 ml Vollmilch
Bananenmus und Milch zur Buttermasse geben und nur so lange rühren, bis alles verbunden ist. Die Masse darf jetzt etwas weicher und leicht uneben aussehen.
Notiz: Nicht zu lange rühren; das Bananenmus soll den Teig saftig machen, nicht schaumig geschlagen werden.
Mehlmischung kurz unterheben
Zutaten: 230 g Weizenmehl Type 405 · 8 g Backpulver
Mehl und Backpulver mischen, zur feuchten Masse geben und mit einem Teigschaber nur kurz unterheben. Stoppe, sobald keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind. Zu langes Rühren macht den Bananenkuchen kompakter.
Schokostückchen einarbeiten
Zutaten: 80 g Schokostückchen
Die Schokostückchen locker unter den Teig ziehen, bis sie gleichmäßig verteilt sind. Danach den Teig sofort in die vorbereitete Form geben und die Oberfläche glatt streichen. So sinkt die Schokolade weniger stark ab und der Teig wird nicht unnötig lange gerührt.
Notiz: Ein paar Stückchen direkt unter der Oberfläche geben schöne dunkle Punkte im Anschnitt.
Backen und abkühlen
Kuchen backen
Die Form auf die mittlere Schiene stellen und den Kuchen 55 bis 60 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist, in der Mitte leicht aufreißt und der Rand sich minimal von der Form löst. Wird die Oberfläche zu dunkel, locker mit Backpapier abdecken.
Notiz: Die Backzeit liegt meist bei 55-65 Minuten; die genaue Dauer hängt von Form, Ofen und Reife der Früchte ab.
Stäbchenprobe prüfen
Ein Holzstäbchen in die höchste Stelle stecken. Für saftigen Kuchen dürfen wenige feuchte Krümel haften bleiben; flüssiger Teig bedeutet, dass er weiterbacken muss. Danach aus dem Ofen nehmen.
Notiz: Nicht bis zur komplett trockenen Probe backen, sonst verliert der Kuchen Saftigkeit.
Ruhen lassen und schneiden
Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, bis er stabiler wirkt. Dann mithilfe des Backpapiers herausheben und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Erst danach anschneiden, damit die Krume sauber bleibt.
Notiz: Lauwarm schmeckt er weich, vollständig ausgekühlt lässt er sich am saubersten schneiden.
Rezeptnotiz
Der Kuchen bleibt besonders saftig, wenn die Bananen sehr reif sind und der Teig nach der Mehlzugabe nur kurz gemischt wird. Gut verpackt hält er mehrere Tage frisch.
Eigene Notizen
Häufige Fragen
Welche Bananen sind für Bananenkuchen am besten?
Am besten sind sehr reife Bananen mit dunklen Punkten auf der Schale. Sie bringen mehr Süße, lassen sich leichter zerdrücken und machen den Kuchen saftiger als feste, noch gelbe Früchte.
Kann ich den Bananenkuchen ohne Schokostückchen backen?
Ja, du kannst die Schokolade einfach weglassen. Der Kuchen bleibt durch die reifen Bananen saftig; der Geschmack wird dann milder und klassischer.
Wie wird Bananenkuchen nicht trocken?
Wichtig sind sehr reife Bananen, kurzes Rühren nach der Mehlzugabe und eine Stäbchenprobe mit wenigen feuchten Krümeln. Wenn die Probe komplett trocken ist, wurde der Kuchen oft schon zu lange gebacken.
Kann ich Walnüsse in den Bananenkuchen geben?
Ja, grob gehackte Walnüsse passen sehr gut. Hebe sie am Ende unter den Teig, damit sie knackig bleiben und nicht zu stark zerbrechen.
Was mache ich, wenn ich weniger Bananen habe?
Dann wird der Kuchen weniger aromatisch und etwas weniger feucht. Du kannst einen Teil der fehlenden Fruchtfeuchte mit etwas zusätzlichem Milchprodukt ausgleichen, solltest den Teig aber nicht dünnflüssig machen.
Kann ich den Bananenkuchen in einer Gugelhupfform backen?
Das geht, wenn die Form gut gefettet und bemehlt ist. Je nach Formhöhe kann sich die Backzeit ändern; prüfe deshalb gegen Ende mit Stäbchenprobe und Farbe.