Arme Ritter klassisch in der Pfanne
Arme Ritter sind perfekt, wenn du altbackenes Brot lecker verwerten willst und trotzdem etwas richtig Gemütliches auf dem Teller haben möchtest. Für dieses klassische Arme-Ritter-Rezept werden Brotscheiben kurz in süße Eiermilch getunkt und in der Pfanne goldbraun ausgebacken. So bleiben sie innen saftig, außen bekommen sie schöne Röstaromen. Mit Zimt, Puderzucker, Beeren und etwas Ahornsirup passen sie wunderbar zum Frühstück, Brunch oder als schnelles süßes Dessert.

Zutaten
Eiermilch
- 200 ml Vollmilch
- 3 Stk Eier
- 30 g Zucker
- 8 g Vanillezucker
- 1 Prise Salz
Brot
- 8 Scheiben Weißbrot, altbacken, zusammen ca. 300 g
Zum Ausbacken
- 30 g Butter
- 15 ml Rapsöl, alternativ Sonnenblumenöl
Zum Servieren
- 2 g Zimt (gemahlen)
- 10 g Puderzucker
- 60 ml Ahornsirup
- 150 g gemischte Beeren, frisch
Zubereitung
Schritt 1.Eiermilch anrühren: Vollmilch, Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel gründlich verquirlen, bis sich Zucker und Vanillezucker weitgehend gelöst haben und eine gleichmäßige Eiermilch entstanden ist.
Notiz: Ein Schneebesen ist ideal, damit Eiweiß und Eigelb sich sauber verbinden.
Schritt 2.Brotscheiben kurz eintunken: Die Eiermilch in eine flache Form gießen. Die 8 Brotscheiben nacheinander hineinlegen und pro Seite etwa 10 bis 15 Sekunden einweichen. Sehr trockenes Brot darf etwas länger ziehen, sollte aber nicht komplett durchweichen. Die Scheiben nur so weit tränken, dass sie sich noch gut anheben lassen.
Notiz: Nicht alle Scheiben lange in der Flüssigkeit liegen lassen, sonst werden sie schnell matschig.
Schritt 3.Erste Hälfte goldbraun braten: Eine große Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen. 15 g Butter und 7,5 ml Rapsöl hineingeben. Sobald die Butter geschmolzen ist, 4 eingeweichte Brotscheiben in die Pfanne legen und 2 bis 3 Minuten pro Seite braten, bis sie außen goldbraun und leicht knusprig sind.
Notiz: Die Pfanne nicht zu heiß werden lassen, damit die Eiermilch nicht verbrennt, bevor das Brot innen warm ist.
Schritt 4.Zweite Hälfte fertig ausbacken: Die ersten Arme Ritter kurz warmhalten. Dann die restlichen 15 g Butter und 7,5 ml Rapsöl in die Pfanne geben und die übrigen 4 Brotscheiben genauso 2 bis 3 Minuten pro Seite goldbraun ausbacken.
Notiz: Falls die Pfanne zwischendurch zu dunkel wird, kurz auswischen und frisches Fett verwenden.
Schritt 5.Mit Zimt und Toppings servieren: Zimt und Puderzucker mischen und die warmen Arme Ritter damit bestäuben. Mit gemischten Beeren anrichten und nach Geschmack Ahornsirup darübergeben oder separat dazustellen.
Notiz: Am besten direkt heiß servieren, dann ist der Kontrast aus knuspriger Oberfläche und weicher Mitte am schönsten.
Anmerkung
Am besten klappt das Rezept mit leicht trockenem Toastbrot, Weißbrot, Brioche oder Hefezopf. Die Scheiben nur kurz eintunken und in zwei Chargen braten, damit sie nicht zerfallen und gleichmäßig goldbraun werden.
Häufige Fragen
Welches Brot eignet sich am besten für Arme Ritter?
Am besten klappt leicht trockenes Toastbrot, Weißbrot, Brioche oder Hefezopf. Altbackenes Brot nimmt die Eiermilch gut auf, ohne sofort zu zerfallen.
Was ist der Unterschied zwischen Arme Ritter und French Toast?
Sehr ähnlich sind beide auf jeden Fall. Im Deutschen meint Arme Ritter meist die klassische Resteverwertung mit älterem Brot und süßen Toppings, während French Toast oft breiter als Frühstücksgericht verstanden wird.
Warum werden Arme Ritter matschig?
Meist liegt es an zu langem Einweichen oder zu niedriger Hitze. Die Scheiben nur kurz tränken und in einer gut vorgeheizten Pfanne bei mittlerer Hitze ausbacken.
Kann ich die Milch ersetzen?
Ja, ein ungesüßter Pflanzendrink funktioniert ebenfalls. Geschmack und Bräunung ändern sich leicht, die Zubereitung bleibt aber unkompliziert.
Wie wird die Oberfläche besonders knusprig?
Eine Mischung aus Butter und neutralem Öl hilft sehr gut. Außerdem die Pfanne nicht überfüllen und die Scheiben erst wenden, wenn die Unterseite wirklich goldbraun ist.
Kann man Arme Ritter vorbereiten oder Reste aufbewahren?
Frisch schmecken sie am besten. Reste kannst du abgekühlt luftdicht im Kühlschrank lagern und am nächsten Tag kurz in der Pfanne oder im Ofen wieder aufwärmen.