Saftiger Apfelmuskuchen aus der Springform
Dieser saftige Apfelmuskuchen ist ein unkomplizierter Rührkuchen für jeden Tag. Der Teig wird schnell zusammengerührt, bleibt schön locker und schmeckt mit Apfelmus, Zimt und etwas Puderzucker angenehm mild und herbstlich, ohne schwer zu wirken. Perfekt für die Kaffeetafel, fürs Buffet oder einfach als einfacher Kuchen, der auch laktosefrei gut gelingt.

Zutaten
Teig
- 300 g Weizenmehl Type 405
- 12 g Backpulver
- 150 g Zucker
- 8 g Vanillezucker
- 2 g Salz
- 3 g Zimt (gemahlen)
- 400 g Apfelmus, am besten ungesüßt oder nur mild gesüßt
- 3 Stück Eier, Größe M
Teig & Form
- 130 ml Neutrales Rapsöl, 120 ml für den Teig, 10 ml für die Form
Teig
- 10 ml Zitronensaft
Form
- 15 g Semmelbrösel
Finish
- 15 g Puderzucker
Zubereitung
Schritt 1.Ofen und Form vorbereiten: Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette eine Springform mit 26 cm Durchmesser gründlich mit etwas neutralem Rapsöl aus und streue sie mit Semmelbröseln aus. Überschüssige Brösel wieder ausklopfen, damit später keine dicke Schicht am Kuchen haftet.
Notiz: Mit Umluft kannst du den Kuchen bei 160 °C backen.
Schritt 2.Trockene Zutaten mischen: Gib Weizenmehl Type 405, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Salz und gemahlenen Zimt in eine große Schüssel. Verrühre alles mit einem Schneebesen sorgfältig, damit sich Backpulver und Gewürze gleichmäßig verteilen.
Schritt 3.Flüssige Zutaten verrühren: In einer zweiten Schüssel Apfelmus, Eier, 120 ml neutrales Rapsöl und Zitronensaft glatt verrühren, bis keine Ei-Schlieren mehr zu sehen sind. Die Mischung soll gleichmäßig und cremig wirken, muss aber nicht schaumig aufgeschlagen werden.
Schritt 4.Teig kurz und gleichmäßig verrühren: Gib die trockenen Zutaten zu den flüssigen und verrühre alles nur so lange, bis ein glatter, dickfließender Teig entstanden ist. Kleine Klümpchen vom Mehl sollten verschwunden sein, aber rühre nicht länger als nötig, damit der Kuchen locker bleibt.
Notiz: Ein Handrührgerät nur auf niedriger Stufe verwenden.
Schritt 5.Backen: Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt. Backe den Apfelmuskuchen auf der mittleren Schiene 40 bis 45 Minuten, bis er goldbraun ist. Die Stäbchenprobe sollte sauber herauskommen oder nur mit wenigen feuchten Krümeln, aber ohne rohen Teig.
Notiz: Wenn der Kuchen sehr schnell bräunt, in den letzten 10 Minuten locker mit Backpapier abdecken.
Schritt 6.Abkühlen lassen und servieren: Lass den Kuchen etwa 15 Minuten in der Form abkühlen. Löse dann den Rand, setze den Kuchen zum vollständigen Auskühlen auf ein Gitter und bestäube ihn vor dem Servieren mit Puderzucker.
Notiz: Er lässt sich erst sauber schneiden, wenn er komplett ausgekühlt ist.
Anmerkung
Am zuverlässigsten klappt der Kuchen in einer Springform mit 26 cm Durchmesser. Verwende möglichst ungesüßtes oder nur mild gesüßtes Apfelmus, damit Süße und Teigkonsistenz gut steuerbar bleiben. Der Teig soll zäh, aber noch klar dickfließend sein. Für mehr Frische passt etwas fein abgeriebene Zitronenschale sehr gut in den Teig.
Häufige Fragen
Kann ich Vollkornmehl verwenden?
Ja, am besten nur teilweise. Ersetze zunächst etwa ein Drittel bis die Hälfte des Weizenmehls durch Vollkornmehl, sonst wird der Kuchen deutlich kompakter.
Geht das Rezept ohne Eier?
Ja, mit Eiersatz oder zusätzlichem Apfelmus klappt das grundsätzlich. Die Krume wird dann etwas dichter und weniger klassisch rührkuchenartig.
Kann ich den Kuchen auf dem Blech backen?
Ja, dann wird er flacher und ist meist etwas schneller fertig. Verteile den Teig gleichmäßig und beginne nach etwa 25 bis 30 Minuten mit der Stäbchenprobe.
Wie erkenne ich den perfekten Garpunkt?
Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche goldbraun ist, die Mitte bei leichtem Druck zurückfedert und an einem Holzstäbchen kein roher Teig mehr klebt.
Wie bewahre ich Apfelmuskuchen am besten auf?
Gut ausgekühlt hält er sich 2 bis 3 Tage luftdicht verpackt bei Zimmertemperatur. Im Kühlschrank bleibt er länger frisch, sollte vor dem Servieren aber etwas Temperatur annehmen.
Kann ich den Apfelmuskuchen einfrieren?
Ja, sehr gut. Am besten in Stücke schneiden, luftdicht verpacken und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur liegen lassen.